- Mitteilungen
der Redaktion

- Mail
uns Infos, Tipps, Kritik etc.!
..........
- Aktualisierungs-Regelung
von LabourNet-Austria: Von
Sonntag auf Montag bis Donnerstag für Freitag.
- Recht
auf Faulheit am Wochenende auch für die
LabourNet-Austria-Redaktion! Liebe Grüße!
27. 8. 10:
Liebe LabourNet-Austria-UserInnen, schön langsam gehen
wir es wieder an, usere website zu aktualisieren. Inzwischen haben wir eine
Zusendung erhalten, dass wir unsere pages umgestalten sollten: a) Nicht so
viele Farben, womit wir wieder zu Schwarz-Rot zurück gekehrt sind (im
Wesentlichen schwarze
Schrift, rote links, rote Titel). b) Die link-pages wären zu unübersichtlich
gewesen - wir haben also die link-Unterlinien weg gelassen (nur beim
Aktionslink ließen wir die Unterlinien) c) Die Titel der
Artikel seien zu "pomphaft". Somit haben wir damit begonnen, die
Überschriften auf 20er-Schriften zu verkleinern.
- 25. 6. 10:
Liebe LabourNet-Austria-Userinnen, einige pages unsere
website weisen z.Zt. verschiedene Formate auf. Der Grund dafür ist, dass
wir seit voriger Woche ein neues web-Programm verwenden! Die Formate unserer pages
werden sich also mit der Zeit angleichen. Liebe Grüße, die
LabourNet-Austria-Redaktion.
-
- 9. 2. 10:
Liebe
LabourNet-Austria-UserInnen, wir werden in nächster Zeit
eine Interview-Reihe mit VertreterInnen von
antikapitalistischen linken Organisationen starten, wo
wir sie über die Krise, die Aussichten der studentischen
Protestbewegung und der österreichischen
ArbeiterInnenbewegung befragen wollen. Inhaltlich nicht
zuletzt wollen wir die GenossInnen fragen, wie sie sich
den Aufbau einer gesellschaftlich relevanten Linken in
Österreich vorstellen? Unser Ansinnen war - ist es
nicht, die radikale Linke "vereinen" zu wollen
bzw. sie gegeneinander auszuspielen. Die Idee in der
LabourNet-Austria-Redaktion war einfach die, dass wir
unseren UserInnen in Österreich bzw. im Ausland einen
besseren Überblick über die antikapitalistische Linke
verschaffen wollen und dass die GenossInnen sicherlich
interessiert sind, ihre politischen Positionen
vorzustellen. Es werden sicherlich spannende und
interessante Interviews werden, meint die Wiener
LabourNet-Austria-Redaktion.
-
- 6. 1. 2010:
Unsere Kontakte in
die Türkei bzw. Türkisch-Kurdistan und die Tatsache,
dass in Wien bzw. Österreich viele türkisch- bzw.
kurdischsprachige Menschen / Linke wohnen & arbeiten,
haben uns bewogen, (vorsichtig) ein türkisch-kurdische link
anzulegen.
Vielleicht spricht es sich herum und wir erhalten in
Zukunft mehrere Beiträge!
Solidarität mit den
AktivistInnen, die in der Türkei für Demokratie,
soziale Gleichberechtigung, Sozialismus & kurdische
Selbstbestimmung einteten & kämpfen!
-
- 6. 12. 09:
Wir versuchen nun
zum zweiten Mal auf Flash-Videos umzustellen. Wir hoffen,
dass jetzt mehr LabourNet-UserInnen als bisher unsere
Videos anschauen können. Liebe Grüße, die
LabourNet-Austria-Redaktion
-
- 1. 11. 09:
Liebe
LabourNet-UserInnen, wir können nun endlich einem
Vorschlag von LabourNet-UserInnen nachkommen und ein
umfangreicheres
Video-Archiv
anlegen. Das haben
wir heute installiert! Wir werden morgen ein
Videointerview mit einem Studenten-Streikaktivisten
machen und die gesamte (deutsche und Wiener) Redaktion
wünscht natürlich dem StudentInnenstreik einen vollen
Erfolg! Liebe Grüße, die Wiener Redaktion
-
- 18. 10. 2009:
Liebe
LabourNet-Austria-UserInnen,
- das Wiener
Redaktionsteam hat beschlossen, in nächster Zeit den
webhost zu wechseln. Die Info- &
Diskussions-Emailadressen werden sich ändern, nicht aber
die domain-Adresse
www.labournetaustria.at .
Beim
webhost-Wechsel wird LabourNet-Austria wahrscheinlich
einige Tage nicht erreichbar sein! Wir hoffen aber,
dass ihr uns nach dem Wechsel dennoch weiterhin
>besucht< bzw. Infos und Beiträge zumailt! Wir
werden dann jedenfalls größere Video-Archive anbieten
können.
- Liebe
Grüße,
- die
Redaktion.
-
- 1. 9. 09:
Liebe
LabourNet-Austria-UserInnen,
- das
LabourNet-Austria-Team muss euch auf Grund verstärkter
beruflicher Belastungen von zwei Redaktionsmitgliedern
mitteilen, ab September 2009 bis auf weiteres die pages
fallweise nur mehr alle zwei Tage zu aktualisieren! Wir
werden allerdings, wenn nötig, Aktionstermine und ganz
aktuelle Infos bzw. Diskussionsbeiträge täglich online
stellen.
- 17.1.2009: Liebe
LabourNet-Austria- & Linkspartei-link-UserInnen,
- Labournet-Austria
hatte bekanntlich im März 2008 Initiativen für eine
linke Diskussion über engere antikapitalistische
Kooperation unternommen. Wir gehörten damals zu jenen,
die die Zersplitterung der Linken als unbefriedigend
erachteten. Und vor dem Hintergrund der Krise der
"Großen Koalition" fanden sich dann
tatsächlich einige linke Gruppierungen (wie SLP, LSR,
KI, ATIGF, AIK) und linke AktivistInnen zusammen, um
schließlich das LINKSPROJEKT zu gründen und dessen
Kandidatur bei den vorgezogenen NR-Wahlen zu
organisieren. Die Wahlen wurden (nicht ermutigend)
geschlagen, einige Aktionen gegen Entlassungen und
Konferenzen wurden durchgeführt und wie Hermann Dworczak
im LabourNet-Austria-Interview am 16. 1. 2009 anmerkte,
sind für den 28. März, 1. Mai und die EU-Wahlen im Juni
2009 neue LINKSPROJEKT- Kampagnen und Projekte geplant.
LabourNet-Austria wird natürlich weiterhin
LINKSPROJEKT-Aktionstermine und Debatten, wie auch jene
anderer >Nicht-LINKSPROJEKT<-Linken im link >Linke Debatten<
veröffentlichen, aber das spezielle link
>Linkspartei< ab 17. 1. 2009 löschen. Eine
besondere page für Linksprojekt-Themen scheint nicht
mehr notwendig zu sein, da diese ohnehin in der >LINKSPROJEKT<-website
vorzufinden sind.
-
- Solidarische
Grüße, die Wiener LabourNet-Austra-Redaktion.
31.12.2008: Die Wiener
LabourNet-Austria Redaktion wünscht allen UserInnen &
"KorrespondentInnen" von LabourNet-Austria ein
glückliches und (uns allen) ein erfolgreiches
antikapitalistisches Jahr 2009!
26.12.2008: Zum Jahresende resümieren
wir natürlich auch die Zugriffe auf die LabourNet-Austria-pages.
Bis Juni pendelten sich die täglichen Zugriffszahlen auf rund
1400 ein. Die Herausbildung einer linken Aktionseinheit für eine
gemeinsame linke Kandidatur, an der wir von LabourNet-Austria mit
unserem Aufruf an viele linke Organisationen, über die
Zersplitterung nachzudenken, teilhatten, ließ dann im Juli 2008
die Zugriffe rasant ansteigen: rund 2000, dann im Oktober
erstmals über 2000, um sich im November wieder auf rund 1700 zu
reduzieren. Ohne Zweifel hat LabourNet-Austria durch die
Herausbildung der LINKEN, so wie diese auch, den UserInnenkreis
über Wien hinaus ausdehnen können! Bis Oktober 2008 wurden die
links >Linke Debatten< und >Linkspartei< am häufigsten angeklickt (über 2000 mal); ab
November rutscht das link zur >Linkspartei< nach unten
während >Linke Debatten< führend bleibt. Ein Hinweis auch
sinkenden Interesses an der LINKEN? Wir hoffen nicht. Denn die
anhaltende Entlassungswelle schon vor dem allgemein
angekündigten Rezessionsjahr 2009 beweist einmal mehr den
abgewirtschafteten Kapitalismus, dessen soziale Katastrophe für
die lohnarbeitende und verarmte Klasse nur durch griechische,
französische und italienische Methoden und eine vereinte Linke
gestoppt werden könnte!
Ein glückliches
und antikapitalistisch erfolgreiches neues Jahr 2009 wünscht
euch & uns,
die
LabourNet-Austria-Redaktion
6. 11.08: Vielleicht haben einige
LabourNet-Austria-UserInnen mitbekommen, dass sich um Leo Kofler
bzw. dessen politische Positionen ein brisanter politischer
und(!) jurististischer Konflikt zwischen der Leo
Kofler-Gesellschaft (Christoph Jünke u.a.) auf der einen Seite
und Reinhard Pitsch / Stefan Dornuf auf der anderen Seite
entwickelt hat. Da es sich wie gesagt auch um eine
Auseinandersetzung vor dem bürgerlichen Gericht handelt, hat die
Wiener Redaktion von LabourNet-Austria heute entschieden, alle
Beiträge zur >Sache< Leo Kofler offline zu setzen.
13.9.08: Gerhard Kohlmaier schickte
uns am 12. September 2008 eine email mit der Androhung, eine
gerichtliche Klage gegen uns einzureichen, falls wir den
kritischen Absatz im Artikel der >Gruppe
Klassenkampf< gegen ihn bzw. den Inhalt seiner Homepage >Steuerinitiative im ÖGB< nicht löschen. Wir
antworteten Gerhard Kohlmaier folgendermaßen:
- ________
- An Herrn Gerhard Kohlmaier!
-
- Erstens, wir haben von Ihnen
gestern KEINE email erhalten, in der Sie uns auf
"die betreffende Textstelle" hingewiesen
hätten!
-
- Zum Zweiten: Mit Hilfe eines
Suchprogramms entdeckten wir erst den Beitrag mit der
"betreffenden Textstelle" ... von der
"Gruppe Klassenkampf":
-
- >> Die Ansätze waren
unterschiedlich. Die "Steuerinitiative im
ÖGB", vertreten
- durch die Brüder
Kohlmaier, trat für eine "Wahlgemeinschaft"
- "zivilgesellschaftlicher"
Organisationen ein. Dieses sollte, liest man die
- Einträge im
Gästebuch ihrer Website, auch für reaktionäre und
rassistische
- Gruppen, Parteien
und Bürgerinitiativen offen stehen (im Widerspruch zu
- vorgeblicher
Abgrenzung von solchen Erscheinungen!). <<
-
- Der Artikel ist eindeutig mit
"Gruppe Klassenkampf" unterzeichnet und wir
bitten Sie, mit dieser Gruppe Kontakt aufzunehmen!
-
- Falls Sie vorhaben, die
bürgerliche Justiz einzuschalten, anstatt inhaltlich die
Vorwürfe gegen Sie bzw. die "Steuerinitiative im
ÖGB" zu entkräften, stellen Sie sich offen in die
Tradition rechtsradikaler oder antinationaler Hetze gegen
die Linke!
-
- Ihre Gegendarstellung würden
wir selbstverständlich sofort in unseren pages
veröffentlichen.
-
- Hochachtungsvoll
- die Redaktion von
LabourNet-Austria
- ______
- Inzwischen haben wir von
Gerhard Kohlmaier eine Gegendarstellung erhalten und wir
können nur hoffen, dass er keine bürgerlichen
gerichtlichen Schritte gegen uns bzw. die >Gruppe
Klassenkampf< einleitet, womit er sich völlig
außerhalb die linke und fortschrittliche Öffentlichkeit
stellen würde.
-
- Die
LabourNet-Austria-Redaktion
12.8.08: Liebe
LabourNet-Austria-UserInnen, auf Grund von Arbeitsüberlastung
und Kurzurlaub wird die Wiener Redaktion bis nächsten Mittwoch
(21.8.08) unsere pages nicht vollständig aktualisieren können.
Wichtige Beiträge und vor allem Aktions- bzw.
Veranstaltungstermine werden wir natürlich online stellen. Nach
dem 22. 8. 2008 (Abgabedatum für die KandidatInnenlisten zur
NR-Wahl) werden wir versuchen, mit LINKE-AktivistInnen
Videointerviews über die Positionen und Perspektiven der LINKE
durchzuführen. Noch eine Information zu unserem Verhältnis zum
Linksprojekt bzw. zur LINKE: Unser Redaktionsmitglied Karl
unterstützt mit seiner Mitarbeit in der Finanzgruppe und mit
seinem 7. Listenplatz in der Wiener Wahlliste die LINKE. Er tut
dies allerdings als unabhängiger Gewerkschafter und nicht als
Vertreter von LabourNet-Austria.
Liebe Grüße, die
Wiener LabourNet-Austria-Redaktion
- 15.7.08: Unser
Redaktions->Ehrenmitglied< in Deutschland, Rosso,
antwortete auf unser (Wiener) Rundschreiben, in dem wir
einerseits unsere persönlich-politische Unterstützung
des >Linksprojekt< inklusive des Versuches, bei den
NR-Wahlen zu kandidieren, mitteilten. Andererseits wiesen
wir aber natürlich darauf hin, dass wir den
internationalen LabourNet->Richtlinien<
entsprechend nicht zur Homepage des >Linksprojekt<
werden wollen und können.
-
- Von: "Rosso" < >
- Betreff: Linksprojekt in Ö und
NR-Kandidatur
- Datum: Montag, 14. Juli 2008 22:41
-
- Hallo Karl,
-
- danke für Deine Infos über das
österreichische "Linksprojekt". Ich finde es
absolut richtig und notwendig das Labournet Austria nicht
zur Homepage dieses Projekts zu machen. Die
parteipolitische Neutralität sollte unbedingt gewahrt
bleiben. Alles andere wäre für das Labournet mit
Sicherheit ziemlich schädlich.
-
- Grundsätzlich neige ich bislang
am ehesten der Position von Bruckners Kommunistischer
Initiative zum "Linksprojekt" zu: Gut als
aktions- und diskussionsorientierter Zusammenschluss der
vielfältigen radikalen Linken, auch um mehr Sichtbarkeit
und politisches Gewicht gegenüber der kriselnden SPÖ zu
erlangen, aber Schlecht als neue diffuse Linkspartei nach
deutschem, italienischem (die desaströse Regenbogenlinke
/ Sinistra Arcobaleno) oder spanischem (die nicht minder
verheerende Izqierda Unida) Vorbild. Sicherlich ließe
sich jetzt einwenden, dass aber die in Holland aus der
maoistischen KPN/ML hervorgegangene und bei Wahlen und
Mitgliedergewinnung extrem erfolgreiche Sozialistische
Partei oder vielleicht auch die von LCR betriebene
Gründung einer Neuen Antikapitalistischen Partei doch
bessere Beispiele wären. Relativ gesehen stimmt das
sicherlich. Dennoch gibt es da zum Einen signifikante
Unterschiede zu einem Zusammenschluss diverser Gruppen
und Einzelpersonen wie jetzt in Österreich, weil beide
Gruppen aus einer einzigen Kernorganisation
hervorgegangen sind etc. Zum Anderen sollte man sich die
Entwicklung auch dort ganz genau anschauen.
-
- Die SP in Holland
sozialdemokratisiert sich in hohem Tempo (interessant
dazu der ausführliche deutschsprachige
Wikipedia-Artikel!) und giert seit den letzten Wahlen
geradezu auf die Beteiligung an einer
Mitte-Links-Regierung. Das Ergebnis wird dann auch in
Holland nicht anders aussehen als jetzt in Italien. Das
heißt der Reinfall und Abgesang schlechthin werden, was
totsicher zu einem enormen Wiederanwachsen von
Rechtspopulismus und Rassismus führt. Außerdem
schwächt die ganze Wahl- und
Parlamentarismus-Orientierung massiv die magere,
verbliebene soziale Verwurzelung der radikalen und
revolutionären Linken. So viel mal für den Moment dazu,
da ich auch gerade nicht viel Zeit habe. Am weiteren
Verlauf des LP und Deiner / Eurer Einschätzung dazu bin
ich natürlich weiterhin sehr interessiert.
-
- Viele Grüße und bis demnächst,
- Rosso
-
- 23.3.08: Die Mitglieder der
LabourNet-Austria-Redaktion sind wieder aus Dyarbakir
zurück. Sie haben dort Spendengeld für ein Frauhaus
überbracht, das die dortige kurdische Stadtverwaltung
dringen braucht. Wir sind dann auch nach Hasankeyf
gefahren. Eine jener Städte, die vom Ilisu-Staudamm
>geschluckt< werden soll. Hasankeyf ist noch dazu
eine historischkulturell wertvolle Stadt, deren
EinwohnerInnen vertrieben werden.Unser westliches naives
Ansinnen, vor Ort Interviews mit Betroffenen
durchzuführen, scheiterte natürlich, muss mensch sagen,
an der Angst der Leute vor Repression bis hin zu
Folterungen durch die türkische (Geheim-)Polizei, die
auch in Hasankeyf allgegenwärtig war. Am 20.März fand
in Hasankeyf noch dazu eine internationale
Protestdemonstration gegen das Ilisu-Staudamm-Projekt
statt, sodass wir schließlich regelrecht vor der Polizei
flüchten mussten. Mit unseren Aufnahmen von Hasankeyf
werden wir dennoch einen LabourNet-Austria-Clip
anfertigen und diesen so bald wie möglich publizieren.
Freiheit für Kurdistan!
- die
LabourNet-Austria-Redaktion
-
- 28.2.08: Folgende email
haben wir heute an mehrere linke und radikallinke
Organisationen bzw. GenossInnen geschickt mit der Bitte,
uns ihre Meinung über die Krise der Linken in
Österreich zu mailen. Es geht um die Frage, warum es in
Österreich trotz wachsender sozialer Polarsierung, Krise
der Sozialdemokratie & Regierungskrise keinerlei
Anzeichen hin zum Aufbau einer Linkspartei bzw. breiteren
linken Plattform gibt? Mal sehen, was uns die
verschiedenen Gruppierungen für unser Diskussionslink
schicken. Und ob sie überhaupt uns etwas zukommen
lassen?
- Liebe
Grüße, Karl für die Wiener LabourNet-Austria-Redaktion
-
- Geht an Organisationen
und an einzelne GenossInnen (Bcc)
-
- Liebe Genossinnen
& Genossen,
-
- unten angefügte
headline hatten wir in den letzten Tagen auf unserer
Homepage. Ohne Österreich mit Deutschland gleichzusetzen
(soziales Klientel der Linkspartei) gibt es auch in Ö
gemäß bürgerlicher Meinungsforscher einen wachsenden
oppositionellen Bevölkerungsanteil gegen die sozial
>ungerechte< Verteilung des Reichtums in diesem
Lande. Die gegenwärtige Regierungskrise helfe vor allem
den Oppositiononsparteien und nicht der SPÖ bzw. ÖVP
...
-
- Wir stellten also die
Fragen, wo ist die Linke, warum sind sie so zersplittert,
ist es nicht möglich, dass sie sich zumindest auf eine
gemeinsame Aktionsplattform z.B. für eine radikale
Umverteilung einigen? Um endlich auch in Österreich,
natürlich beginnend als kleine Minderheit, einen
öffentlich merkbaren Faktor darzustellen! Warum sind die
bisherigen Projekte einer >Linkspartei<
gescheitert? usw. usw.
- Wie ihr wahrscheinlich
wisst, ist LabourNet-Austria eine linke Info- UND
Diskussionswebsite. Somit bitten wir euch, uns kurze aber
auch längere Beiträge zu den obigen Fragen zu
mailen in etwa mit dem Arbeitstitel:
- Warum gibt es
in Österreich trotz sozialer Polarisierung, Krise der
Sozialdemokratie und Regierungskrise keine Anzeichen hin
zum Aufbau einer Linkspartei?
- Wir würden uns sehr
freuen, wenn wir Beiträge von verschiedenen linken und
radikallinken Gruppierungen bzw. GenossInnen in
unserem Diskussionslink veröffentlichen können!
-
- Solidarische Grüße
- die Wiener
LabourNet-Austria-Redaktion
- labournetaustria@utanet.at
- http://www.labournetaustria.at
-
- Homepagetext
von dieser Woche:
-
- Gusenbauers
SPÖ hat nun schön langsam mitbekommen, dass es
>unten<
- trotz
Wirtschaftshoch Lohn-, Pensionsraub &
Armutsstagnation gibt.
- >Steuerreform<
für den >Mittelstand< + 100 Euro für die
Verarmten schon 2009,
- heißt es
jetzt aus der Löwelstraße. ÖVP & Großkapital
mauern weiter. Vor
- Neuwahlen?
Soziale peanuts auf SP-Seite - Arroganz &
Selbstherrlichkeit auf
- Seiten der
ÖVP & des rd. 700 Mrd Euro-Geldadels der
>obersten< 10% in Ö.
- Wo bleibt die
Linke? Warum schafft sie es nicht, gemeinsam eine breite
- Plattform
& Kampagne zu unternehmen, die ausdauernd ÖsterREICH
aufzeigt
- und eine
radikale Umverteilung von >oben< nach >unten<
propagiert?
24.2.08:
Nach den Rückmeldungen unserer deutschen
Redaktionsgenossen + dem Beschluss der Wiener Redaktion vom
19.2.08 ergab sich in Sachen >stalinistischer Hetzartikel<
folgender Beschluss der Gesamtredaktion von LabourNet-Austria:
Wir werden weiterhin Zusendungen von >Kommunisten Online<
publizieren, da sich darunter auch immer wieder interessante
Beiträge befinden. Bei stalinistischen Artikel, die hetzerischen
bzw.unbewiesenen Inhaltes gegen andere Richtungen in der Linken
bzw. Arbeiterinnenbewegung sind, wird es der Wiener Redaktion
überlassen, diese in LabourNet-Austria nicht zu veröffentlichen
bzw. zu verlinken.
- Die
LabourNet-Austria-Redaktion
P.S.: An
sich wollten wir die webpage mit den Artikel von Günter
Ackermann, Michael Sayer & Albert Kahn an diesem Wochenende
löschen. Aber Karl wollte es sich nicht nehmen lassen, übers
Wochenende eine kurze inhaltliche Erwiderung auf dieses Konvolut
zu schreiben.
- 19.2.2008: Betr. die stalinistischen
Hetzartikel in LabourNet-Austria http://www.labournetaustria.at/lili17.htm
- Heute erhielten wir
die bislang einzige Antwort auf unsere redaktionelle
Bitte bez. der Stalinoartikelserie im Diskussionslink.
Wir wurden aufgefordert, solche stalinistischen Beiträge
nicht mehr abzudrucken. Wir hatten allerdings in einer
kurzen redaktionellen Notiz am Beginn der
Stalinobeiträge gebeten, dass Gen. diesen erlogenen
Argumenten eine Antwort erteilen, die wir dann natürlich
sofort publizieren würden. Wir hatten in der
LabourNet-Austria-Redaktion schon einmal eine ähnliche
Debatte. Damals ging es um die Publikationen von
Anti-Nationalen, in denen vom >palästinensischen
Mob< uä. die Rede war. Wir entschieden damals
mehrheitlich, anti-nationale Beiträge nicht zu
>zensurieren< - wir sind eben eine
überfraktionelle linke website (siehe die
Redaktionserklärungen: http://www.labournetaustria.at/redak.htm#1 . Das Wiener
Redaktionsteam beschloss heute auf einer a.o. Sitzung,
dass wir die Frage bez. den KO-Stalinisten auch den
Redaktionsmitgliedern in Deutschland vorlegen wollen, um
abschließend darüber abzustimmen. Wie gesagt,
wir würden uns sehr darüber freuen, wenn
LabourNet-Austria-UserInnen in der Lage sind, auf
die stalinistischen Lügen eine Antwort zu
schreiben!!!
Die Wiener
LabourNet-Austria-Redaktion
-
- 1.1.2008:
Liebe LabourNet-Austria-UserInnen!
- Vorerst
einmal euch allen ein schönes neues Jahr 2008! Uns allen
wünschen wir natürlich ein erfolgreicheres 2008 gegen
die globale kapitalistische Offensive! Nun etwas
Technisches: Zwei UserInnen sandten uns heute emails,
dass einige Hyperlinks bei den aktualisierten Texten
nicht richtig gelegt worden sind. Ganz aufgeregt
kontrollierten wir die Hyperlinks danach sofort und
stellten fest ... dass keine Fehler unsererseits und auch
nicht unseres Providers vorlagen, sondern der Haken beim
Browserverlauf liegen konnte: Browser speichern
bekanntlich Webseiten, Bilder und Webdatein zum schnellen
Neuladen. Dadurch werden beim erneuten Öffnen zuerst die
alte page geöffnet und erst nach dem Aktualisieren die
aktualisierte page. Da wir LabourNet-Austria meistens
täglich aktualisieren, muss die page im Browser oft
aktiv aktualisiert werden.
- Liebe
Grüße, die LabourNet-Austria-Redaktion
-
- 2.10.07:
-
- >10
Jahre
- LabourNet-Austria<
- am
21.September 2007
-
- Wie
wars?
-
-
-
- Mag von
LabourNet-Germany bei ihrem Bericht vor
- den ersten vier
Publikumsreihen
-
- Anlässlich unserer
Gründung 1997 veranstalteten wir am Freitag,
21.September 2007, >10 Jahre LabourNet-Austria<
im Amerlinghaus. Ende August 1997 hatte Karl an der
LaborTech-Konferenz in San Francisco teilgenommen, auf
der mit LaborNet-USA politisch-technisch über die
Möglichkeiten globaler Vernetzung der fortschrittlichen
Labourkräfte weltweit beraten worden war. In San Fran
wurde sozusagen die Idee geboren, auch in Österreich ein
LabourNet einzurichten, was wir dann im September
praktisch in Angriff nahmen.
-
- Unsere
10-Jahres-Veranstaltung starteten wir am Freitag,
21.9.2007 um 18.30 Uhr und endeten (um 23 Uhr) mit
Labour-Videos! Karl berichtete sodann im inhaltlich
ersten Teil über die Gründung und die Grundsätze von
LabourNet-Austria und der internationalen Labo(u)rNets:
Eine der politischen Kräfte zu sein, die überparteilich
versucht beizutragen, die Linke, linke
Gewerkschaftsbewegungen und andere mehr oder weniger
antikapitalistische Kräfte zu gemeinsamem Agieren gegen
die globale kapitalistische Offensive zusammen zu
schließen. Voraussetzung für geeinte Aktion ist
natürlich die Diskussion und Debatte der Linken! Wir
wollen somit Info- & Diskussionsbrett für linke
christliche Kräfte in der ArbeiterInnenbewegung bis hin
zur radikalen und autonomen Linken sein, so Karl
abschließend zur Frage des politischen Bereichs von
LabourNet-Austria! (siehe unsere Plattform!)
-
- Wir hatten ein umfangreiches
Programm für den 21.9.07 zusammen gestellt. Dahinter
stand der Gedanke, anlässlich von 10 Jahren Arbeit die
politische Vielseitigkeit und >Pluralität< von
LabourNet-Austria zu demonstrieren. Dazu wurden Mag von LabourNet-Deutschland und Gen. Andreas vom Gewerkschaftsforum
Hannover (mit dem
wir seit Jahren eng zusammen arbeiten) eingeladen.
-
- Mehr als 40
LabourNet-UserInnen bzw. bislang Nicht-UserInnen waren
gekommen! Wir freuten uns darüber, dass wir rund die
Hälfte der BesucherInnen noch nicht kannten. Vielleicht
konnten wir einige von ihnen als neue UserInnen
>gewinnen< ...
-
- Karl schilderte dann noch
kurz die Situation >>unseres Genossen Mumia
Abu-Jamal<<, für den ziemlich unmittelbar in
Philadelphia die nächste gerichtliche Anhörung ansteht,
wo wichtige Entscheidungen in Richtung Hinrichtung,
Lebenslänglich ohne Berufungsrecht oder aber eines neuen
Gerichtsprozesses fallen (Karl ist auch Sprecher des
Komitees >Solidarität
mit Mumia Abu-Jamal<).
-
- Noch im ersten Teil unserer
Veranstaltung informierte uns Mag in der Folge über die
Politik und Situation von LabourNet-Germany. Sie ist
Redakteurin dieser Webpage, die wir als
Internet-Plattform der deutschen Gewerkschaftslinken
angekündigt hatten. Mag äußerte sich allerdings recht
kritisch zur Politik der Gewerkschaftslinken in
Deutschland, die sich allzu sehr an der
Gewerkschaftsbürokratie der DGB-Gewerkschaften
orientiere. LabourNet-Germany versteht sich ja schon seit
einiger Zeit nicht mehr (nur) als Webpage der
gewerkschaftlichen Linken, sondern nennt sich
>>Treffpunkt für Ungehorsame, mit oder ohne Job,
basisnah, gesellschaftskritisch<< . Abschließend
informierte uns Mag noch über die Repression, der
LabourNet-Deutschland z.Zt. ausgesetzt ist. Nach den
Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen von EDV-Geräten
in den Räumen von LabourNet-Germany durch die deutsche
Polizei im Juli 2005 klagte nun (als eine von vielen) die
Geschäftsführung der Firma Ixion gegen Mag wegen
Beleidigung, weil LabourNet-Deutschland einen anonymen
Bericht aus der Belegschaft veröffentlicht hatte, in dem
der Besitzer als >>Kapitalist<< und seine
Politik, der Belegschaft mit Entlassungen zu drohen, als
>>Erpressung<< bezeichnet wurde (siehe Erklärung von Werner Brand vom
FfsV)
-
- Gen. Lukas von der Plattform
>Solidarität mit den
clasistas/UNT<
sollte gemäß Veranstaltungsplan gleich nach Karls
Mumia-Bericht über den Konflikt Chávez mit den
unabhängigen Gewerkschaften in Venezuela berichten (weil
LabourNet-Austria beiden Initiativen Mumiakomitee
und clasistas-Plattform z.Zt. webspace zur
Verfügung stellt). Lukas kam aber direkt aus Kärnten
von einer GPA-Jugendveranstaltung zu uns ins Amerlinghaus
und berichtete nach Mag über die Situation in Venezuela
und über Chávez Politik, die er als zunehmend
repressiv gegenüber den staatlich unabhängig
organisierten UNT-Gewerkschaften kritisierte.
-
- Mag war nach ihrem Report
vor allem darüber befragt worden, wie LabourNet-Germany
arbeite. Lukas scharfe Kritik an Chávez und dessen
Regierung wurde in der Diskussion nach seinem Beitrag
hinterfragt.
-
- Nach rund zwei Stunden
Referaten & Diskussionen folgte die von einigen heiß
ersehnte Pause mit Buffet! Wir hatten ein kurdisches
Buffet vom Lokal Zypresse organisiert, das offensichtlich
den meisten köstlich mundete!
-
- Im zweiten und letzten Teil
der LabourNet-Austria-Veranstaltung hielt Genosse Andreas
das Referat über die italienische Linke &
Gewerkschaftsbewegung. Erneut - er war schon einmal zu
einer Veranstaltung von uns nach Wien gekommen
schilderte er informativ und mitunter sarkastisch die
Lage in Italien. Diesmal ging es natürlich ganz aktuell
um die Politik der Regierung Prodi, die
Regierungserfahrungen von Rifondazione Comunista und
ihres führenden Kopfes (und frisch gebackenen
Staatsmanns) Bertinotti, um die Linie des >linken<
Gewerkschaftsbundes CGIL sowie die Spaltung und
Umgruppierung der politischen und Gewerkschaftslinken.
-
- Insgesamt schätzt die
Wiener Redaktion unsere Jahresveranstaltung am 21.
September 2007 für gelungen und erfolgreich ein. Über
40 VeranstaltungsteilnehmerInnen sind für Wien sozusagen
nicht so schlecht. Und wie gesagt, kannten wir etliche
von ihnen noch nicht. Politisch waren die Berichte und
die Diskussionen unserer Meinung nach sehr hochstehend.
Freilich, von einigen TeilnehmerInnen und in der
Redaktion wurde die Kritik vorgebracht, dass das Programm
zu überladen war und so für die Diskussion nicht
ausreichend Zeit zur Verfügung stand. Dadurch ging
natürlich auch der Festcharakter, der für den Schluss
der Veranstaltung angedacht und angekündigt war,
ziemlich verloren. Trotzdem saß und stand nach 23 Uhr
eine (sichtlich geschrumpfte) BesucherInnenrunde noch
fröhlich bei Bier, Wein, Fruchtsäften und etwas Speis
zusammen und ließ angeregt plaudernd den Abend
ausklingen.
-
- Wir danken abschließend
herzlich den SpenderInnen vom 21. September:
-
- ®
20 von Karin, Charly & Reini von der
>Plattform für kämpferische & demokratische
Gewerkschaften<
- ®
10 von Gen. d. >Gegenstandpunkt<
- ®
20 von Gen. Lukas von der Plattform
>Solidarität mit den clasistas/UNT<
- ®
30 vom Amerlinghaus Unkostenbeitrag zum Buffet
-
- Besonderen Dank richten wir
an Peter und Anna, die die Getränke zur Verfügung
stellten.
-
- Uns von LabourNet-Austria
sind aus >10 Jahre LabourNet-Austria< schließlich
die Reise- und Buffetkosten erwachsen. Wer also noch
spenden will, die bzw. den bitten wir einzuzahlen auf
das:
-
- Konto
920-938-67 PSK
- BLZ
60000 DFA
- Kennwort
>10 Jahre LabourNet-Austria<
-
- Danke!
-
- Karl (für die Wiener
Redaktion)
- 30.9.2007
- 23.9.07
-
- Von: <gra fraktion>
- Betreff: Grußbotschaft
anlässlich 10Jahre Labournet
- Datum: Mittwoch, 19. September 2007
22:54
-
- Grußbotschaft an Labournet Austria
zum 10-Jahresfest
-
- Liebe GenossInnen von Labournet
Austria,
-
- (...)
-
- Labournet Austria hat sich in den
letzten zehn Jahren zu einer wichtigen
- Diskussions- und Informationsplattform
für die radikalen
- österreichischen
ArbeiterInnenorganisationen entwickelt. Labournet
- Austria hat eine Reihe von Initiativen
angeregt bzw. mitgetragen, die
- ohne diesen Impuls vermutlich nicht in
diesem Umfang bzw. nicht so rasch
- zustanden gekommen wären. Wir denken
dabei insbesonders an die
- Solidarität mit den
klassenkämpferischen GewerkschafterInnen der UNT in
- Venezuela und die kontinuierliche
Solidaritätsarbeit mit Mumia
- Abu-Jamal.
-
- Wir haben oder hatten bekanntlich bei
einigen dieser Initiativen
- inhaltliche Differenzen mit den
GenossInnen von Labournet. Aber genau
- darin sehen wir die Stärke von
Labournet Austria: Als Zusammenschluss
- klassenkämpferischer
österreichischer GewerkschafterInnen allen Kräften,
- die sich zur Emanzipation der
ArbeiterInnenklasse bekennen, eine
- Plattform zu bieten, ohne
Meinungsunterschiede zu verschweigen oder
- abweichende Meinungen zu zensurieren
oder zu unterdrücken.
-
- Wir wünschen den GenossInnen von
Labournet Austria auch für die nächsten
- Jahre Erfolg und Kraft bei ihrer
Arbeit. Und wir wollen uns heute auch
- explizit bei den GenossInnen, die
dieses ambitionierte Projekt initiiert
- haben, für ihren Einsatz bedanken,
der allen sich auf die
- ArbeiterInnenklasse berufenden
Organisationen und Gruppen zugute kommt.
-
- Fraktion zur Rettung der GRA /
Redaktion "Der neue Kurs"
- Wien, 19. September 2007
-
- 22.9.07: Liebe LabourNet-UserInnen: Wir
danken natürlich allen jenen, die an unserer
Veranstaltung am 21. September 2007 anlässlich >10
Jahre LabourNet-Austria< teilgenommen
haben! Besonders wollen wir uns bei jenen FreundInnen von
LabourNet-Austriua bedanken, die uns politisch (mit
Referaten) und organisatorisch (für Zustandekommen des
Buffets) geholfen haben! Die Veranstaltung war unserer
Meinung nach politisch und "quantitativ" (am
Höhepunkt etwas mehr als 40 Personen) ein Erfolg. Wir
werden in den nächsten Tagen einen ausführlicheren
Bericht über unsere politischen Diskussionen /
Festivitäten + Buffet nachliefern.
-
- Liebe Grüße, das
LabourNet-Austria-Team.
-
- 9.9.07:
- Von:
"Gewerkschaftsplattform"
- An: "LabourNetAustria" <
labournetaustria@utanet.at >
- Betreff: glückwünsche
- Datum: Samstag, 08. September 2007
20:16
-
- //Liebe KollegInnen, liebe GenossInnen
von LabourNet-Austria!
-
- Wir möchten Euch zu Eurem
10-jährigem Jubiläum herzlich gratulieren!
- Ihr leistet mit Eurer Arbeit einen
wichtigen Beitrag für ein unabhängiges Medium der
ArbeiterInnenklasse.
- LabourNet-Austria dient zusätzlich
der Information und dem Austausch innerhalb der
- organisierten linken und
fortschrittlichen Kräfte. Wir denken, dass dies auch als
Beitrag gegen das
- Sektierertum verstanden werden kann.
-
- Solidarische Grüße!
-
- die Plattform für kämpferische und
demokratische Gewerkschaften)
- Vielen Dank für eure
Glückwünsche!
- die
LabourNet-Austria-Redaktion
- 5.8.2007: Liebe LabourNet-UserInnen, Wir
nützten die bisherigen Sommerwochen auch dazu,
Vorschläge unserer Redaktionsmitglieder über
Neugestaltungen der LabourNet-webpages zu sammeln. Neue
Ideen betrafen
-
- a) die Anzahl der Texte
pro Rubrik zu verlängern, sodass sie etwas länger zu
lesen/kopieren sind. Wir hatten seinerzeit die Anzahl
zwecks Übersichtlichkeit auf 10 verringert, haben uns
nun allerdings entschlossen, sie auf 15 zu vermehren.
-
- b) Ein zweiter Vorschlag
betraf die Umgestaltung der Homepage, dort immer wieder
ein aktuelles, orginelles Foto bzw. eine Karikatur als
visuellen Anreiz zu platzieren. Unser erster
diesbezüglicher Versuch zielt auf Hundstorfers
Sozialpartnerschaftspolitik.
-
- c) Als Drittes wurde
vorgeschlagen, Schrifttyp / Schriftbild zu verbessern.
Vor einigen Monaten hatte uns ein LabourNet-User darauf
hingewiesen, dass Times Roman, der Schrifttyp, den wir
damals durchgängig verwendeten, zu eintönig sei und wir
für die Titel Courier New und für die Texte Arial
verwenden sollten. Wir stellten daraufhin unsere pages
auf diese Schrifttypen um. Die Diskussion, wie's nun
weiter gehen soll, setzen wir in Wien (um den
21.September 2007 - "10 Jahre
LabourNet-Austria") fort.
-
- Eine weitere Änderung
betrifft die Beiträge über Venezuela. Auf Grund der
Aktualität der Entwicklungen in Chavez' Land richteten
wir eigene pages ausgehend vom link Positionen,
Infos & Kritisches zu Chavez & Venezuela ein. Genossen der Plattform
"Solidarität mit den clasistas" baten uns vor einiger Zeit, die
aktuell zugesandten Venezuela-Beiträge zuerst in die
aktuellen Rubriken (Linke Diskussionen bzw. Internationales ) und erst später ins
spezielle Venezuela-link zu geben (wo sie "versteckt
und schwer zu finden sind"). Wir kommen natürlich
diesem Wunsch nach.
-
- 19.5.07: Wir haben am Wochende die
Laufzeile in der homepage endgültig gelöscht, weil wir
erfahren haben, dass LabourNet-UserInnen sie auf Grund
der schweren Leserlichkeit gar nicht mehr zur Kenntnis
nahmen. Zuletzt gaben wir die brennaktuelle Nachricht von
der Richterentscheidung in Philadelphia im >Fall<
Mumia Abu-Jamal in die Laufzeile und erhielten später
emails mit der Frage über den Ausgang der gerichtlichen
Anhörung in Philadelphia zugesandt... Wir werden also
zukünftig wichtige Infos bzw. Forderungen nur mehr in
kurzer Form als feststehenden Text an die Spitze unserer
homepage stellen.
- Liebe Grüße, die
Redaktion.
-
- 3.5.07: Kurzantwort vom
ÖGB-Präse auf unsere Anfrage
-
- Von: "Rudolf Hundstorfer" < rudolf.hundstorfer@oegb.at
>
- An: "labournet.austria
- Betreff: AW: 10- und 12-Stunden Arbeitstag und
Gewerkschaftsdemokratie?
- Datum: Donnerstag, 03. Mai 2007 18:40
-
- Hallo Antwort Kommt morgen Einigung ist durch Kongreß
gedeckt lg
Bis jetzt nichts gekommen ...
(Anmerk. LNAu-Redaktion)
- 3.5.07:
-
- Von: "labournetaustria>
- An: "Rudolf Hundstorfer
(ÖGB)" < rudolf.hundstorfer@oegb.at >
-
- Betreff: 10- und 12-Stunden
Arbeitstag und Gewerkschaftsdemokratie?
- Datum: Donnerstag, 03. Mai 2007 18:30
-
- Sehr geehrter Herr ÖGB-Präsident
Rudolf Hundstorfer!
-
- Als Redaktion
der Internetzeitung LabourNet-Austria möchten wir
Sie fragen, wie Sie Ihre heutige
Zustimmung zum 10- und 12-Stundentag mit den
gewerkschaftsdemokratischen Beschlüssen auf dem 16.
ÖGB-Kongress vereinbaren können? Hätten solche
schwerwiegenden Eingriffe in das (Arbeits)Leben der
Lohnabhängigen nicht unbedingt Urabstimmungen
erfordert?!!!
-
- Wir erhalten schon seit Ende 2006
immer wieder emails von UserInnen mit solchen und
ähnlichen Fragen, wie weit die Verhandlungen über diese
sozial grausame Verlängerung der Arbeitszeit bereits
vorgeschritten seien? Und gerade der ÖGB-Kongress hatte
bei vielen ÖGB-Mitgliedern viele neue Hoffnungen auf
Gewerkschaftsdemokratie geweckt. Diese Hoffnungen haben
heute einen weiteren Tiefschlag erlitten. Immer wieder
kamen auch Argumente wie, dass die
Kollektivvertragshoheit des ÖGB durch die Rückkehr zum
Manchester-Kapitalismus in Sachen Arbeitszeit zu
erhalten, ein unvezeihliches Armutszeugnis
österreichischer Gewerkschaftspolitik sei!
-
- Wir würden darüber erfreut sein,
wenn wir unseren UserInnen eine Erklärung von Ihnen
anbieten könnten.
-
- Mit gewerkschaftlichen Grüßen
- die LabourNet-Redaktion
- http://www.labournetaustria.at
-
- 21.3.07: Wir haben mit dem Gen. Lukas
einstweilen unsere Interview-Serie über >Venezuela,
Chavez und die UNT< abgeschlossen. In der Redaktion
beschlossen wir zuletzt, dass wir für die nächste
Interviewreihe das Thema der österreichischen
Gewerkschaftssituation & Perspektiven
auswählen. Koll. Willi Mernyi (ÖGB-Sekretär
für Kampagnen, Projekte, Zielgruppen) hat vor kurzem
zugestimmt, uns das erste Interview zu geben. In der
Folge planen wir Interviews mit einem/einer VertreterIn
der >Alternativen
GewerkschafterInnenkonferenz< und
schließlich mit einem/einer Gen. von den Wobblies
(>Hängematte<). Wir glauben, dass auch
dieses Thema einen breiteren UserInnenkreis von
LabourNet-Austria interessiert.
- 25.2.2007: Wir setzten unsere
Interviewserie zu Chavez & Venezuela nächste Woche
mit einem Gespräch mit Gen. Lukas von der Plattform >Solidarität
mit den clasistas/Venezuela< fort. Bisher führten wir Gespräche mit dem Gen. Kurt von
der >GRA< und
dem Gen. Gernot von
>derFunke<.
Wer diese Interviews noch ansehen/hören will, klicke die
beiden links in diesem Absatz an.
-
- Liebe Grüße, die
LabourNet-Austria-Redaktion
-
- 1.2.2007: Die LabourNet-Austria-Redaktion
beschloss schon im Dezember 2006, es ab 2007 mit
Video-Interviews zu aktuellen Fragen zu versuchen. Zum
16.ÖGB-Kongress starteten wir diese Serie mit einem
Interview mit Michael von der >Plattform für
kämpferische & demokratische Gewerkschaften<. Zur
Zeit >läuft< das Interview mit Gen. Kurt von der
GRA mit einer grundsätzlichen Kritik am
"halbbonapartistischen" Regime H.Chavez' in
Venezuela. Wir wollen unsere Interview-Serie zu Venezuela
fortsetzen und werden versuchen, andere linke
AktivistInnen zu interviewen.
- die LabourNet-Redaktion
-
- 23.12.06: Liebe LabourNet-UserInnen,
- da glaubte mensch, endlich
Schwarz-Orange weg zu haben, da wussten viele im gleichen
Augenblick, dass in diesem Österreich keine wirkliche
politische Alternative in Parlament und auf
Regierungsebene existiert. Zur Zeit schaut es ganz so
aus, dass eine Rot-Schwarze Regierung in den nächsten
Jahren allem voran Straches
sozialpopulistisch-rassistischer FPÖ wieder zu mehr als
20% WählerInnenzulauf verschaffen wird: Arbeitszeit-
& Ladenschlussverlängerung sind bereits
besschlossene Sache. Ebenso die Beibehaltung der
Malocher-Pensionsformel 45-65-80 und eine
"Grundsicherung", die den Druck auf Erwerbslose
weiter verschärft und wo nicht einmal deren Hungerbetrag
von 726 - obwohl bis 2010 gestreckt - finanziell
geklärt ist. Die Gesamtschule wird weiter Schulversuch
bleiben und die Abschaffung der Studiengebühren ist
fraglich.
-
- Immerhin, die
HochschülerInnenschaft hat schon jetzt für diesen Fall
Proteste angekündigt, die über brave Demonstrationen
hinaus gehen würden! 2007 werden also Sozialabbau und
Rassismus weiter gehen. Vielleicht noch nicht radikal
verschärft, denn das Kapital in Österreich hat
Surplusprofitzeiten hinter sich und ein , zwei Jahre
weitere vor sich. Die Reichtumszahlen von 2002, dass 1 %
der Reichsten in Österreich über 30% allen Reichtums an
Geldvermögen, Immobilien & Beteiligungen (rd. 318
Mrd. ) verfügt, sind ohnehin schon längst
übertroffen. Die Felderer & andere neoliberale
Regierungs-Experten werden z.Zt. trotzdem nicht müde,
vor einem Sozialstaatsausbau zu warnen.
-
- Die Linke kann jedoch
(vielleicht) hoffen: In Zeiten konjunkturellen
Aufschwungs haben Arbeiterklassen in der Geschichte immer
wieder versucht, sich Geraubtes wieder zurück zu holen.
Und vielleicht überwinden die Lohnabhängigen ihren
Schock von 2003-06 nach dem ÖGB-Kongress im Jänner
2007? Hundstorfer & KollegInnen werden bestenfalls
spielerische Versuche von ÖGB-Basisdemokratie erlauben,
die in keiner Weise die sozialpartnerschaftliche
Anbiederungspolitik des ÖGB an Leitls Wirtschaftskammer
beeinträchtigen werden. Ohne daraus eine Dialektik zu
machen, könnten militantere StudentInnen-Proteste eine
Zündung sein für breiteren sozialen Widerstand in
Österreich 2007! LabourNet-Austria wird jedenfalls
weiter versuchen, durch Infos und Diskussionsplattformen
diesen Widerstand zu fördern. In diesem Sinne wünschen
wir euch allen ein schönes und erfolgreiches Jahr 2007!
- die
LabourNet-Austria-Redaktion
-
- 19.11.06: Wir werden am Mittwoch unseren
webhost verändern, sodass wir vielleicht
Mittwoch/Donnerstag/...? außerstande sein werden,
LabourNet-Austria zu aktualisieren. Wir bitten euch um
Geduld! Natürlich werden wir alle in dieser Zeit
eingelangten (wichtigen) Zusendungen so bald wie möglich
publizieren.
-
- Liebe Grüße, die
LabourNet-Austria-Redaktion
-
- 11.10.06: Der Welttag gegen die
Todesstrafe am 10.Oktober und im Speziellen die
Solidaritätsveranstaltungen für Mumia Abu-Jamal hat uns
beide in der technischen Redaktion in den letzten Tagen
ziemlich beschärfigt, sodass die Aktualisierungen
unserer pages ausfielen.
-
- 2.10.06: Wir haben uns gestern, am
Wahltagsabend, in der Headline auf der Homepage bei der
Einschätzung des Wahlergebnisses verrechnet. Die ÖVP
ist nicht auf 1999 zurück geworfen worden; Strache
konnte nicht rund die Hälfte des rassistischen
Potenzials Österreichs stabilisieren... Wir geben im
Folgenden zwecks Übersicht die Wahlergebnisse der NRW
1999 / 2002 / 2006 wieder:
-
| |
SPÖ |
ÖVP |
FPÖ |
BZÖ |
Grüne |
| 1999 |
33,1% |
26,9% |
26,9% |
---
|
7,4% |
| 2002 |
36,5% |
42,3% |
10% |
---
|
9,5% |
- 2006
|
35,7% |
34,2% |
11,2% |
4,2% |
10,5% |
Liebe Grüße, die Redaktion
- 6.9.06: Zum fünftägigen
Blackout von LabourNet-Austria ab dem 21. Juli ist zu
sagen: Wir vergrößern unseren webhost und dabei gab es
terminliche Missverständnisse mit unserem Provider bei
der Umstellung. Ein Grund für die Vergrößerung ist,
dass wir in Zukunft mehr Videoclips in LabourNet-Austria
präsentieren wollen.
- Mit
Antikriegsgrüßen gegen die israelische Invasion
- die Redaktion
-
- 18.7.06: Zur
letzten pro-isrelisch-zionistischen Stellungnahme von
Eric Lee in LabourStart: Steve Zeltzer von LaborNet-USA stimmt mit
uns überein, dass Eric Lee's zionistische Positionen
bereits eine langjährige Probematik darstellen. Er sei nicht mehr Teil der
LaborNets' seit er nach eigenen Worten nur mehr
Geschichten publiziert, die von der
Gewerkschaftsbürokratie genehmigt werden. Wir löschen
somit "LabourStart" aus unserer Erklärung, Wer und was
ist LabourNet-Austria?
-
- 2.5.06:
Liebe LabourNet-Austria-UserInnen! Drei
Redaktionsmitglieder von LabourNet-Austria nahmen von
29.4. - 1.5.06 am internationalen LabourNet-Filmfestival
in Istanbul teil, das von unseren
Labour-Net-Türkei/Sendika-Gen. organisiert wurde/wird.
Es läuft noch bis 7.April 2006 ( in Istanbul &
Ankara). Am 30.April setzten sich LabourNet-Gen. aus den
USA, Südkorea, Türkei und Österreich zu einem
Erfahrungsaustausch zusammen. Beschlossen wurde
schließlich
-
- a) dass in
einer internationalen LabourNet-page eine internationale
Debatte über die Entwicklungen und politischen
Differenzierungen des revolutionären Prozesses in
Venezuela initiiert werden soll.
- b) Für 2007
wird ein LabourNet-Filmfestival in Caracas/Venezuela
geplant.
- c) Eine
internationale LabourNet-page mit Filmen bzw. Videoclips
über internationale Streikkämpfe wurde ins Auge
gefasst.
-
- Die Gen. von
LabourNet-Türkei/Sendika wollen 2007 das zweite
Filmfestival durchführen.
- Wir
gratulieren unseren GenossInnen & FreundInnen von
LabourNet-Türkei/Sendika zu ihrer Gründung und der
hervorragenden Organisierung des 1. Istanbuler
Filmfestivals!
-
- 2.4.06: Nach längeren
Diskussionen in der LabourNet-Austria-Redaktion stellen
wir zur Frage der Venezuela-Berichterstattung &
Diskussion in unseren pages Folgendes fest:
-
- >>AGM, AL, GRA und linke
Aktivisten gründeten im November im Rahmen einer
LabourNet-Austria-Veranstaltung die "Plattform
für ein sozialistisches Venezuela". Zweck der
Veranstaltung und dieser Broschüre war/ist es,
Informationen über die Partido Revolucion y Socialismo
(PRS) und die clasistas-Strömung im
UNT-Gewerkschaftsverband im deutschsprachigen Raum zu
verbreiten. LabourNet-Austria unterstützte diese
Initiative in der zersplitterten Linken
(Plattformbeiträge unter http://www.labournetaustria.at/venezuela.htm ). In der Zeit bis 12.Mai 06 werden wir ein
link zur >Plattform für ein sozialistisches
Venezuela< in der homepage (Startseite) platzieren
(siehe Redaktionsbeschluss vom 6.3.06!).
-
- Grundlage
von LabourNet bleibt es natürlich, Linken und
progressiven demokratischen Kräften ein
ÜBERPARTEILICHES Info- & Diskussionsbrett
anzubieten!<<
-
- 6.3.06:
Wir haben heute das link >Plattform für
kämpferische & demokratische Gewerkschaften < aus der
Hauptseite genommen. Das hat nichts damit zu tun, dass
LabourNet seine Unterstützung für diese
überfraktionelle Plattform zurückziehen will. In der
Redaktion waren wir lediglich der Meinung a) dass unsere
homepage so übersichtlich wie möglich sein sollte b)
wir auch in anderen Plattformen mitarbeiten und c) dass
die jeweiligen Plattformen ohnehin direkt über eine
/htm-Adresse erreichbar sind, die auf Flugschriften u.ä.
locker angegeben werden können:
- http://www.labournetaustria.at/plagew.htm
- http://www.labournetaustria.at/venezuela.htm
- http://www.labournetaustria.at/mum.htm
Liebe Grüße von
der Redaktion
- Deutsche
Polizei beschlagnahmt
- LabourNet-Germany-PCs
&
- andere
EDV-Geräte!!!!???
-
- Presseerklärung
des Labournet.de e.V. und der Redaktion des
- Internetportals
LabourNet Germany
-
- Bochum, den 06.07.2005
-
- Am Dienstag, dem 05.07.2005 wurde
zeitgleich gegen 06:30 Uhr eine
- Hausdurchsuchung bei Mag Wompel
(verantwortliche Chefredakteurin),
- Wolfgang Schaumberg
(Vorstandsvorsitzender des Trägervereins) und Ralf
- Pandorf (Redaktion und Vorstand), alle
wohnhaft in Bochum, durchgeführt.
-
- Es wurden sämtliche Computer
(Laptops, Server, Ersatzgeräte), viele
- CD-ROMs, Disketten und Teile des
archivierten Schriftverkehrs beschlagnahmt.
-
- Der Beschluß der Hausdurchsuchung
wurde durch das Amtsgericht in Bochum
- (Zuständiger Richter: Gerkau;
Aktenzeichen: 64 GS 3146/05) erlassen
- und begründet sich auf den Verdacht
der Urkundenfälschung.
-
- Nach Aussagen eines an der
Durchsuchung beteiligten Beamten, wurde
- offenbar unter dem Datum des
14.12.2004 ein angebliches Schreiben der
- Bundesagentur für Arbeit
Bochum als Flugblatt verteilt.
- Unterschrieben sei es von einem
Angestellten des Bochumer Arbeitsamtes
- mit gefälschter Unterschrift. Auf dem
Flugblatt findet sich angeblich
- der Zusatz Paul Lafarque
LabourNet.
-
- Das Flugblatt liegt uns nicht vor und
über den Inhalt können zurzeit
- keine Aussagen gemacht werden.
-
- Der gesamte Vorgang ist uns nicht
bekannt, offenbar wurde der Name
- LabourNet missbraucht.
-
- Per Rechtsanwalt drängen wir auf die
sofortige Herausgabe der
- beschlagnahmten Gegenstände.
-
- Wir protestieren auf schärfste gegen
diese völlig überzogene und
- unverhältnissmäßige Aktion und
sehen unser Recht auf Freiheit der Presse
- in höchstem Maße verletzt.
-
- Nähere Informationen finden Sie auf
unserer Homepage
- http://www.labournet.de wo wir alle neuen Nachrichten zu diesem
Fall
- veröffentlichen werden.
-
- LabourNet-Veranstaltung
zu Italien am 6.Mai 2005
-
- Am 6. Mai 2005 fanden sich in der
Zypresse 15 Interessierte zu einer Info-
& Diskussionsrunde über die politische Situation und
Linke in Italien ein. Referent. Andreas vom Gewerkschaftsforum
Hannover legte
nach einer Besuchtstour in Italien einen kurzen
Zwischenaufenthalt in Wien ein und wir nutzten dies, mit
ihm unsere dritte LabourNet-Austria-Veranstaltung
durchzuführen. Ein Schwerpunkt in Andreas
politischer Tätigkeit ist regelmäßige Kommentierung
und Übersetzungsarbeit von Texten italienischer (linker)
Zeitungen. Und so war es ihm am 6.Mai möglich, ein sehr
informatives Einleitereferat über die politische
Situation in Italien nach Berlusconis schwerer
Regionalwahlniederlage und über die Linke in Parteien
und in der Gewerkschaftsbewegung zu halten. Einen
radikalen Wandel würde es mit dem
Mitte-Links-Wahlbündnis unter Prodi nach einer
möglichen Wahlniederlage Berlusconis nicht geben. So die
grundlegende Einschätzung von Andreas gleich zu Anfang,
der dann in der Folge auf die Rechtsentwicklung in
Rifondazione Comunista und deren Fraktionierungen
einging. Bertinotti, Führer der größten Fraktion,
steuert heute einen politischen Kurs hin zu einer
Regierungsbeteiligung unter Prodi. Umfassend behandelte
Andreas des Weiteren die Politik der großen
Gewerkschaftsverbände (CGIL, CISL, UIL) und der linken
Basisgewerkschaften, die teilweise im linken Flügel der
CGIL organisiert sind (z.B. FIOM) oder wie die
COBAS-Gewerkschaften unabhängig agieren. Schließlich
kam der Referent auf die Streikkämpfe bei FIAT-Melfi
April/Mai 2004 zu sprechen, über die wilden
Streikbewegungen von EisenbahnerInnen im Jänner 2005,
die von linken Basisgewerkschaften unterstützt wurden
oder über die Protestaktionen der Dissobienti u.a. gegen
Prekarität. Viele von ihnen waren in den letzten beiden
Jahren mit einer verschärften staatlichen Repression
konfrontiert! Die italienische radikale Linke und
antikapitalistische Bewegung würde es auch zukünftig
nicht leicht haben, wieder die Initiative an sich zu
reißen, so Andreas abschließend. Denn die
Normalisierung gegen jede
klassenkämpferische Bewegung werde auch unter einer
Regierung von Mitte-Links weitergehen. Prodis Angebot
einer Großen Koalition, das er Berlusconi nach den
Regionalwahlen bei den Themen Sanierung des
Staatshaushaltes etc. gemacht hatte, kündige eine kaum
modifizierte Fortsetzung der neoliberalen
Sozialabbaupolitik an. Doch 1,5 bis 2 Jahre nach der Wahl
einer erneuten Mitte-Links-Regierung unter Romano Prodi
im April 2006, so die Prognose des Referenten, könnten
sich so viel Enttäuschungen und Provokationen angehäuft
haben, dass es zu einem erneuten (massenhaften und
generalisierten) Aufschwung der Klassenkämpfe in Italien
kommt und damit verbunden zu sehr heftigen
Auseinandersetzungen innerhalb Rifondaziones, die
entweder zu einer 180 Grad-Wende von Bertinotti nach
links oder zu einer neuen Parteiführung führen könnte.
-
- Dem Referat von Andreas folgte eine
interessante Debatte mit Fragen bzw. Redebeiträgen über
die Fraktionen in Rifondazione, über die Kooperation
linker Basisgewerkschaften oder über die
Multitude Italiens (von AktivistInnen der
"grundrisse", SLP, Europäischen Linken, SOAL,
AIK oder von nichtorganisierten GenossInnen). Der
LabourNet-Austria-Abend endete im Großen und Ganzen mit
einem angenehmen Zusammensitzen bei netter Diskussion,
Speis und Trank.
-
- TeilnehmerInnen vom 6.Mai mögen bei
Bedarf ihre Sicht der Diskussion ausführlicher oder
kritisch an uns schicken. Wir werden eure Beiträge
natürlich publizieren.
-
- Mit linken Grüßen
- Karl (LabourNet-Austria-Redaktion), 10.5.2005
- Von: "steve zeltzer"
<
..>
- Betreff: LaborNet Japanese
- 5th
General Meeting
- is
Opened
- Datum: Sonntag, 20. März 2005
-
- http://www.labornetjp.org/&hl=en&lr=&sa=G
-
- Labor net Japanese 5th general meeting
is opened
-
- March 5th of 2005, Tokyo every it did
and labor net Japanese 5th general
- meeting was opened at center, 30
people participated.
- Typical * Itoh Akira Makoto of
beginning and labor net Japan greets.
- River attachment genuine office work
Bureau Chief did activity report.
- In regard to active discussion, it
decided that you aim toward one day
- 2000 access.
-
- In the commemoration event of the 2nd
section blue field Emiko report
- the video which produces personally
" fighting of the citizen non-
- obedient Los Angeles hotel worker it
was and " screened.
-
- Consequently already the video 1 the
blue field carries back " and the
- rose the American & New York,
bread " worker cultural motion was
- introduced screened the "
celenrate MOE ".
- Active question and discussion were
done vis-a-vis the report of video
- and the blue field, everyone verified
the restoration of cultural motion
- of the worker. < Photograph and
report: High ? truth public >
Unserer
LabourNet-GenossInnen & KollegInnen in den USA arbeiten im
KPFA Labor-Collective-Radio mit:
- Von: "steve zeltzer"
<
>
- Betreff: 3/19Labor Radio
Programming On KFPA.ORG
- Datum: Mittwoch, 16. März 2005
-
- Press Release:
- Labor Programming On The March 19,
2005 Anti-War Rally In San Francisco
- KPFA Labor Collective < kpfalaborcollective@yahoo.com >
-
-
- The KPFA Labor Collective will be be
providing 1 hour
- of pre-recorded programming from the
Labor Rally that
- will be held prior to the San
Francisco anti-war march
- on 3/19. The programming on KPFA will
be broadcast at
- 12:00
noon to 1:00 PM PST on Saturday March 19, 2005.
- If you want to hear why trade
unionists and workers
- are opposing the war on Iraq and the
occupation please
- tune into KPFA 94.1 FM. You can also
listen on the
- internet to this show at
- kpfa.org
-
- For further information or comments on
this program
- call (510)-848-0124x606 and leave a
message with the
- KPFA Labor Collective. If you want
more of this
- programming please mail us at:
- KPFA Labor Collective
- Box 69
- KPFA
- 1929 MLK Drive
- Berkeley, CA 94704
- or email us at
- kpfalaborcollective@yahoo.com
- ----------------------------------------------------------------------------
- ----------------------------------------------------------------------------
-
- LABOR PROGRAMMING ON KPFA RADIO
- The KFPA Labor Collective produces
radio shows about
- working people throughout Northern
California. We broadcast news
- about labor issues, ranging from
deregulation, discrimination and union
- organizing to healthcare, housing and
international labor
- solidarity. Mainstream media usually
censors labor news. We intend to change that.
-
- Our collective is part of Pacifica, a
national radio
- broadcast system, which produces labor
news in Houston, New York, Los Angeles
- and San Francisco. In Wisconsin, the
Workers Independent News Service (WINS,
- www.laborradio.org ) produces daily labor radio broadcasts on
over 120
- stations, including commercial
stations. Labor television shows appear on
- community-access television stations
and some on PBS stations across
- the USA. One organization that has
supported this effort is the
- Union Producers and Programmers
- Network http://www.laborbeat.org/3/uppnetnl.htm
-
- One of our goals is to train working
people to produce
- stories about their struggles and
their lives. We are seeking people with
- skills in Spanish, Chinese and other
languages. Our collective
- participates in LaborTech, an
organization that convenes media workers to better use
- technology ( www.labortech2004.org .) In the future, we plan to
- develop a labor media/news Internet
portal for Northern California
- that includes radio shows, links to
labor struggles and labor news.
- If you wish to participate, please
contact us. We meet
- monthly at KPFA radio in Berkeley. To
be on our email list about our
- programming, please send us your name,
address, phone, email and organization
- information.
-
- You do not have to be in a union to
participate in the
- KPFA Labor
- Collective.
-
- To listen to past labor collective
programming, go
- to:
- http://www.kpfa.org/specials/marchforhealthcare2004.php
- http://www.kpfa.org/specials/mayday2004
- http://www.laborradio.org/audio/features/mp3/winsfeat061904.mp3
-
- For further information, call
(510)-848-6767x606 and
- leave a message with
- the KPFA Labor Collective or mail us
at: KPFA Labor
- Collective
- Box 69
- KPFA
- 1929 MLK Drive Berkeley, CA 94704
- kpfalaborcollective@yahoo.com
LabourNets
- International Initiatives?
- Subject: International meetings and
initiaves
- Date: Saturday 18 December 2004
- From: "labournetaustria"
< labournetaustria@utanet.at >
- To: alle LabourNets
-
-
- Dear LabourNet-activists,
-
- the next World Social Forum will take
place again in Porto Alegre in January
- 2005; the next European Social Forum
in Greece, Athens in March 2006.
- Therefore I want to ask you again,
whether all LabourNets should plan an
- united intervention on international
Social Forums?
-
- Such initiative could be also used as
international meetings of LabourNets!
- But such a plan would make it
necessary, that we have to meet before on a
- first global meeting. I think,
geographically the best meeting place would
- be London. Selfevidently such a
meeting means much work and money. So we
- could think about donations for
LabourNet-activists who need money for trip
- an cheap hotel.
-
- As alternative to London
LabourNet-Austria proposes Vienna as first
- international LabourNet-meeting. We
could organice a conference room and
- cheap hotel-rooms.
-
- However, I think that we activists
from global LabourNets should start at
- last a concrete medidation about a
first global LabourNet-meeting and first
- LabourNet-initiaives on international
Social Forums! I am convinced that
- LabourNet-performances with
Labour-Videos about international
- class-struggles or discussions with
LabourNet-activists from South Corea, Spain,
- Germany, Great Britain etc. could be
very attractive!
-
- Please send LabourNet-Austria your
position. We would publish them in
- LabourNet-Austria.
-
- In solidarity
-
- Karl
-
- LabourNet-Austria editor
-
- Betreff: International
Meeting/statements For Labornets
-
- Datum: Dienstag, 21. Dezember 2004
02:47
-
- Dear Karl and other Labornets,
- I think it would be useful to have
interventions in various forums around
- the world. The first step I think
would be to draft a statement about the
- LaborNet initiatives that could be
signed on by all the groups. I also
- discussed with labor activists in
Argentina about developing a obrero net in
- Argentina.
- We are open to meeting around the
world and I agree with you that tying a
- labornet meeting together with a labor
film festival would be a useful way
- to go.
- LaborNet US has also agreed to help
build support for a US tour of the Latin
- American Working Class Film and Video
Festival and we understand it may have
- been invited to be screened at the
world forum.
-
- In Solidarity,
- Steve
- For Labornet
- Von: "Karl Fischbacher" <
labournetaustria@utanet.at >
An: "Steve Zeltzer"
Betreff: Re: Possible LN Meetings
Datum: Sonntag, 23. Januar 2005 14:11
Dear Steve,
- I am very happy that you also set
efforts for international coordinated initiatives of
Labo(u)rNets (referring to your emails December 12th 04
and January 21st 05). The Japan Labornet did'nt answer on
our proposals. But LabourNet-Austria decided to visit
again the San Fran Labor-Festival also to participate on
a first Labo(u)rNet-meeting.
-
- We think the San Fran-meeting could
become the starting point of international coordinated
acting Labo(u)r-Nets!
-
- I agree with your ideas,
-
- 1. to work out a draft statement about
the Labo(u)rNet-initiatives (in San Fran).
-
- 2. to combine our first meeting in San
Fran with a labo(u)r discussion & film festival.
-
- Maybe LabourNet-Austria and Germany(?)
could make a presentation about the two initiatives of
Radical Leftists in Europe: the >European Left<
(who took part in the EU-elections) and the
>Anticapitalist European Left< + videos about
European class-struggles 2004.
-
- It would be wonderful if the
Labo(u)r-nets would be added by an >Obrera-Net<
Argentina !!!
-
- Do you go to Porto Alegre?
- Love and solidarity
-
- Karl
- 26.5.04:
Heute erhielten wir von "Cafe
Critique" einen Aufruf zu einer Gegenkundgebung in
Köln am 5. 6.04 "Stop the Wall" (in Israel)
zugemailt. Weil ich nicht dazu beitragen wollte, dass der
politische Konflikt zwischen Linken und Antinationalen
noch weiter aufgeheizt wird, wo bei einer direkten
Gegenkundgebung auch Gewalttätigkeiten vorstellbar sind,
habe ich mich mittels Telefon bei anderen
LabourNet-Austria-UnterstützerInnen in aller Schnelle
darüber verständigt, diese Infos von Cafe Critique
DIESES MAL nicht weiter zu geben. "DIESES MAL"
bezieht sich auf unseren Redaktionsbeschluss
vom 1.11.02.
- Karl
-
- 21.5.04:
LabourNet-Austria-Veranstaltung 2004
- "Die
europäische Linke versucht gemeinsame Plattformen!
- Was
macht die österreichische Linke?"
- Kurzbericht
(bislang mit Korrekturen von Leo
Gabriel, AL, AGM)
-
- Am 11. Mai
2004 veranstaltete
LabourNet-Austria anlässlich der bevostehenden
EU-Parlamentswahlen und der Kandidatur der
österreichischen Plattform "LINKE - Opposition für ein
solidarisches Europa (LINKE)" eine
Diskussionsrunde zwischen Vertreter dieser Liste und
VertreterInnen von linken Organisationen, die sich nicht
daran beteiligen. Ein zweiter Grund der Veranstaltung
für uns von LabourNet-Austria war die Bildung
europäischer Bündnisse linker Gruppierungen wie die "Europäische
Linke" (größtenteils bestehend aus europäischen
Organisationen, die aus dem KP-Bereich stammen, inkl. der
KPÖ) und die "Europäische
Antikapitalistische Linke" (EAL), die durchwegs aus
dem Bereich links von den KP kommen.
-
- An der
Diskussion am 11.Mai beteiligten sich Leo Gabriel (Mitinitiator und Spitzenkandidat der
Unabhängigen in der Plattform LINKE), Walter
Baier (Vorsitzender der KPÖ und Listendritter
der Plattform LINKE ). Und Dritter am Podioumstisch war Hermann
Dworczak (SOAL und ebenfalls auf
der LINKE-KandidatInnenliste). Sozusagen im Publikum, in
einer trauten linken Runde am 11.Mai, waren
VertreterInnen von SLP, AL, AGM, KOM-AK - und unabhängige
AktivistInnen gekommen. Zwar zugesagt für die
LabourNet-Veranstaltung hatte noch "Der
Funke", dessen strategische Orientierung auf SPÖ
& FSG sicherlich für eine weitere spannende Debatte
gesorgt hätte. Nur, vom "Funken" kam leider
niemand... (?)
Die Drei am
Podiiumstisch vertraten logischerweise die Anliegen der österr.
Plattform LINKE, wobei Leo Gabriel vor allem seinen
speziellen Zugang zur Plattform betonte, der ideologisch und
organisatorisch durch seine Engagements in EuroMarsch und den
Sozialforen geprägt war / ist und deren breite basisnahe
Strukturen er sich auch für die LINKE vorstellt. In diesem Sinn
war Leo von der EL-Gründungsversammlung in
Rom ein
wenig enttäuscht, weil dort Frauen oder MigrantInnen draußen
blieben und er EL-Parteien wie die KPF als Blockierer
einschätzt. Leo
Gabriel: "Der EL werde ich
solange nicht beitreten, solange die Einschränkungen einer
Direktmitgliedschaft bei der EL, die auf Betreiben der KPF im
Statut verankert wurden, nicht gefallen sind." Walter Baier wies auf die politische
Heterogenität der europäischen EL hin, die es ebenso
mannigfaltig etwa auch in der KPF wie in der KPÖ zwischen
Parteihardlinern und Bündnisbereiten gebe. Solches spiegle eben
die Situation in der gesamten Linken wider, was sich ebenso in
der österr. LINKE-Plattform ausdrücke, die offen für die
gesamte Linke inklusive deren Kritik an dem jetzigen
LINKE-Plattformentwurf sei. Im Übrigen besitze die KPÖ, die
Mitglied der Europäischen Linken ist, einen Beobachterstatus in
der EAL. Hermann
Dworczaks wichtige Aussage schon bei seinem ersten Statement,
und noch mehr nach der scharfen Kritik an der LINKE-Plattform aus
dem "Publikum", galt ebenfalls der Offenheit der
österr. LINKE-Liste, die viele neue linke, kritische Kräfte
brauche, womit er die anwesenden linken Gruppierungen zum
Eintritt aufforderte. Die LINKE öffne sich damit natürlich auch
gegenüber der EAL, genao so wie es auch innerhalb seiner eigenen
internationalen Organisation, dem VS der 4.Internationale, Meinungsverschiedenheiten
zu EL und EAL gebe (die franz. LCR z.B. unterstützt die EAL). Walter Baier und
Hermann Dworczak betonten beide, dass die LINKE-Idee über die
EU-Wahlkandidatur hinaus eine mögliche Perspektive für ein
Zusammengehen auch der österreichischen Linken beinhalte!
- Ein Großteil
der Diskussion von den anderen Tischen umfasste dann eine
linke Kritik am LINKE-Plattformentwurf. Punkte dabei
waren z.B., dass dem Programm völlig ein Verständnis
der EU-Grausamkeiten in der Flüchtlingspolitik mit
Abschiebungen, Lagern usw. abgehe und "Offene
Grenzen" gefordert werden müssten (Helmut); es sei eine
Kunst, dass in der ganzen Plattform kein Wort gegen den
Irak-Krieg zu lesen sei, die Privilegienfrage nicht
aufgegriffen werde u.a.m. ( AL). Ein
Hauptdebattenpunkt von AL, AGM und Komak-ML bezog sich auf den
Charakter einer Wahlplattform, wobei AL wie AGM linke Wahlplattformen wie LO/LCR in
Frankreich oder die EAL kritisch unterstützen und die AL auch die LINKE wählen, allerdings sich auf
Grundlage deren Programms nicht aktiv beteiligen werde.
Die AGM betonte darüber hinaus, dass sie zwar
Wahlplattformen mit reformistischen Kräften ablehnt,
aber für die Teilnahme an einem Block von
antikapitalistischen Kräften unter der Voraussetzung
eintritt, dass dieser eine grundsätzlich mobilisierende
und klassenkämpferische Ausrichtung einschlägt. Die Komak-ML konnte sich
ohnehin nur Plattformen mit anderen
"marxistisch-leninistischen" Kräften
vorstellen. Bündnisse wie die LINKE und die EL seien
reformistisch und mit ihren Differenzen, z.B. zur Frage
der Regierungsbeteiligung, zum Scheitern verurteilt, so
der Tenor dieser linken Stellungnahmen. Die SLP kritisierte
ebenfalls die Plattform und die politische
Uneinheitlichkeit innerhalb der EL, die SLP habe
allerdings bereits Wahlplattformen um zentrale Fragen der
ArbeiterInnenklasse gebildet (mit der KPÖ) und
unterstütze diesmal die LINKE auch kritisch. Ich versuchte in
meinem Debattenbeitrag dann noch die LINKE
-Wahlplattformbildung der heutigen Phase der
Klassenbewegungen in Österreich zuzuordnen: Dass diese
durch Niederlagen nach den ökonomischen Streiks 2003
geprägt seien, wonach die ArbeiterInnen
erfahrungsgmäß, wie bereits an den bisherigen Landtags-
und AK-Wahlergebnissen ablesbar sei, wieder nach
politischen Lösungen suchen und diese nun relativ passiv
in einer sozialdemokratischen Regierungsübernahme
erwarten würden. Es sei also eine "schlechte
Zeit" für erfolgreiche Plattformen, die eben als
Aktionsplattformen nur leben könnten, wenn hinter ihnen
kämpferische ArbeiterInnen- und BetriebsrätInnenreihen
stünden, die auch die Plattformprogrammatik prägen.
Vom Podiumstisch
hörten wir darauf im Wesentlichen die beiden Argumente, dass
über eine Kandidadtur nicht bloß geredet werden durfte und dass
die europäische und österreichische Sozialdemokratie zwar noch
Wahlstimmen an sich ziehen könne, die ArbeiterInnen dies heute
aber immer mürrischer und kritischer täten. Was den Funken
Chance für die EL bei den EU-Parlamentswahlen bedeuten könnte!
Karl
Fischbacher
P.S.: Dieser
Entwurf wird an alle am 11.Mai beteiligten Gruppen und Personen
für etwaige Korrekturen weiter geleitet!
- 20.4.04: Wir ändern unsere
Homepage-Adresse in: http://www.labournetaustria.at !!!
-
- a) Weil sie
einfacher zu merken ist b) weil wir nun über mehr
webspace verfügen. Gerade die Labour-Videos mussten wir
bislang bez. Länge stark begrenzen. Mit den Videos
wollen wir wichtige zentrale historische oder aktuelle
Ereignisse der ArbeiterInnen- und Widerstandsbewegungen
besonders eindrucksvoll dokumentieren bzw. über sie
informieren! Unsere email-Adresse labournetaustria@utanet.at bleibt gleich!
-
- Mit der
Hoffnung, dass ihr uns als LabourNet-Austria-UserInnen,
AktivistInnen, die uns Infos schicken und/oder
DiskussionsteilnehmerInnen treu bleibt!
- Mit lieben
Grüßen,
- Karl
(LabourNet-Austria-Redaktion)
- 23.1.2004:
In den letzten Monaten erhielten wir von
einigen unserer UserInnen Mitteilungen, dass zwar die
Übersichtlichkeit unserer Webpages positiv zu vermerken
ist, aber die Farben der Pages die Leserlichkeit
erschweren. Eine Mehrheit der Meinungen, die wir erfahren
haben, sprach sich für einen durchgehenden weißen
Hintergrund aus, was wir heute durchgeführt haben. Die
Form- und Farbgebung von LabourNet-Austria wurde nun bei
uns schon längere Zeit diskutiuert, ohne dass alle von
der jetzigen Farbgebung überzeugt sind. Wir würden es
daher sehr begrüßen, wenn uns auch andere UserInnen
ihre Meinung (Kritik und kreative Vorschläge) zusenden: labournetaustria@utanet.at
- 25.12.03:
Wir sandten am 23.12.03 an die uns bekannte
email-Adresse von EuroMarsch bzw. "Am Sand" die
Mitteilung, dass wir ihre pages aus unseren Seiten heraus
nehmen. Wer Interesse hat, kann unsere Beweggründe
dafür bzw. unsere Absichten, Infos aus der
Erwerbslosenbewegung weiterhin in LabourNet-Austria zu
veröffentlichen, aus der unten eingefügten email
erfahren. Die EuroMarsch-website ist im link >Bewegungen< anzuklicken!
- Liebe
Grüße, Karl
-
- Von:
"LabourNet-Austria" < labournetaustria@utanet.at >
Datum:
Dienstag, 23. Dezember 2003
Liebe EuroMarsch- u. Am Sand-KollegInnen,
wir werden demnächst die speziellen EuroMarsch-pages aus
unseren LabourNet-Austria-pages nehmen, weil ihr seit
2002 keine news mehr an uns geschickt habt. Natürlich
werden wir alle noch funktionierenden links und
email-Adressen in unseren jeweiligen pages unterbringen.
Neue Beiträge über Erwerbslosigkeitsfakten bzw.
Aktivitäten werden wir unter Bewegungen einbringen.
Ein erfolgreiches Jahr gegen die Erwerbslosigkeit
wünscht euch (und uns allen)
f.d. LabourNet-Redaktion
Karl
- 20.11.03:
Attentate auf zwei Synagogen in Istanbul,
Brandanschlag auf eine jüdische Schule in Paris etc.
etc. Ohne Zweifel nimmt der Antisemitismus auch in Europa
/ Eurasien wieder zu! Bomben auf Menschen jüdischer
Ethnie bzw. Religion in Europa kommen offenbar
religiös-politisch aus demselben Eck wie jener
Terrorismus in Palästina in jüdischen Stadtvierteln.
Und natürlich hat die DHKC in ihrem Beitrag
zu den
Selbstmordbomben in Istanbul Recht, wenn sie auf den
großen Terror des türkischen Staates in den
Armenvierteln, Fabriken, (kurdischen) Städten/Dörfern
hinweist und auf die
türkisch-US-israelisch-militärische Kooperation, die
den israelisch-staatlichen Terror in palästinensischen
Dörfern und Stadtvierteln unterstützt. Und dennoch sehe
ich einen wichtigen Aspekt, der den Terror in Israel und
jenen in Europa unterscheidet und auch Kriterium eines
Antisemitismus ist.
-
- Den
palästinensisch-islamistischen bzw. nationalistischen
Terror und seine Ideologie halte ich zwar grundsätzlich
für reaktionär so wie jeden Islamismus und
Nationalismus. Doch in Palästina wird er unmittelbar,
d.h. in der vollen Tragik palästinensischen Lebens unter
Besatzung gespeist aus dieser gewaltigen und
gewalttätigen Militärdominanz des israelischen Staats
(siehe >UNSERE ZEIT<!). Reaktionäre
islamistische Führer und Organisationen rekrutieren
sozusagen "voll" aus palästinensischer
Perspektivlosigkeit und könnten ganz essenziell politisch-autoritätsmäßig
nur entblößt werden durch eine radikale Wende
israelischer Politik (siehe archiv29!).
-
- Der Terror in
Europa hingegen bombt historisch vor dem Hintergrund
einer anderen "Unmittelbarkeit". Hier in Europa
wütete in unvorstellbarem Ausmaß die Shoa der Nazis mit
Millionen von "arischen" BürokratInnen,
Beamtinnen, ArbeiterInnen im aktiven oder
mörderisch-passiven Gefolge. Es waren französische
Polizisten, die französische Juden verhafteten
und an die Deutschen auslieferten. Es war die
Vichy-Regierung, die im unbesetzten Frankreich
Konzentrationslager für Juden und, was immer wieder
übersehen wird, auch für Sinti und Roma errichtet hat.
Und bis heute ist der Antisemitismus in Frankreich im
Milieu der Front National bodenständig organisiert. Die
Historie der Türkei wiederum verfolgte
eher eine projüdische Linie, angefangen von den
jüdischen Flüchtlingen vor der spanischen Inquisition
vor rund 500 Jahren bis hin zu Kemal Atatürk, der
jüdische Flüchtlinge (allerdings vor allem
Intellektuelle) vor dem deutsch-österreichischen
Holocaust in der Türkei begrüßte. "Ich bin
Jude und ich verachte die Taten der Deutschen ebenso wie
die der Türken die begangen wurden. Ich bin solidarisch
gegenüber den Armeniern für das was sie erlitten. Aber
ich bin auch dankbar gegenüber den Türken für das was
sie Juden oft geleistet haben." (Mojsche
Pipik)
Auch für türkische Linke steht der Hauptfeind
im eigenen Land, ist das türkische Kapital und
"seine" (Militär-)Regierung, sind die
türkischen Faschisten und nicht türkische Juden und
Jüdinnen (selbst wenn es ZionistInnen sind)! Ohne die
Shoa mit dem türkischen Völkermord an den ArmenierInnen
gleichzusetzen, wäre es auch eine prioritäre Aufgabe
türkischer und kurdischer Linker, "ihren"
eigenen armenischen Massenmord aufzuarbeiten.
-
- Islamistische Kräfte
in Frankreich und in der Türkei handeln vor
"ihrem" nationalen historischen Hintergrund
objektiv antisemitisch! In Istanbul oder Paris gegen
Synagogen oder jüdische Schulen zu bomben, leitet
unvermeidlich Wasser auf die Mühlen von Nazis und
Faschisten! Linke Politik sollte sich davon scharf
distanzieren und den Weg des internationalistischen
Kampfes gehen. Debattenbeiträge sind so wie immer
erwünscht: labournetaustria@utanet.at !
Karl,
LabourNet-Austria-Redaktion, 20.11.03
- 22.9.03:
Heute erhielten wir eine email, in der wir
gebeten wurden, zukünftig die oben angegebene
email-Adresse nicht zu veröffentlichen. Grund:
Veröffentlichte emails sind sehr bald einer spam-Flut
ausgesetzt. Daher werden wir zukünftig bei allen emails,
in denen nicht extra bzw. unten die email-Adresse noch
einmal angegeben ist, die obige Absender-email löschen!
- Liebe
Grüße, Karl
- 1.11.02:
Zur Frage einer >Zensur< in unseren
Webpages wurde in der LabourNet-Austria-Redaktion
mehrheitlich beschlossen:
3:0:1 dafür, dass
pro-zionistische bzw. pro-imperialistische ÖKOLI- bzw. Cafe
Critique-Beiträge nicht mehr >zensuriert< werden. Es gilt
folgende redaktionelle Leitlinie: "Wir sind eine
überparteiliche Website der ArbeiterInnenbewegung und Linken,
die informiert und auch eine Plattform für kontroversielle
Debatten darstellt. ÖKOLI & Cafe Critique zählen wir
insoferne noch zur Linken, dass deren AktivistInnen eine
fortschrittliche Rolle im Kampf gegen Nazis & die Shoa
einnehmen. Speziell zu pro-imperialistischen Positionen von
ÖKOLI, Cafe Critique u.a., sind wir ganz besonders an kritischen
Zusendungen anderer LabourNet-Austria-UserInnen interessiert! Wir
von LabourNet-Austria drücken hiermit nochmals aus, dass wir
Positionen politisch ablehnen, die die zionistischen Strukturen
Israel bzw. die Unterdrückung von PalästinenserInnen
verteidigen oder die einen imperialistischen Krieg, so wie er
jetzt von den USA gegen den Irak geplant ist,
unterstützen." Zur
Frage Israel und die "Antinationalen" siehe archiv29.htm
Die
LabourNet-Austria-Redaktion
- 31.10.02:
Heute fand eine Redaktionsaussprache über
das >Zensur<-Problem bez. der
Israel-Verteidigungsposition von ÖKOLI bzw. Cafe
Critique statt. Bislang galt die Redaktionsmeinung, dass
wir pro-zionistische >antinationale<Positionen
nicht veröffentlichen, aber links zu den Quellen wie
eben ÖKOLI oder Cafe Critique weiter geben. In der
gestrigen Stellungnahme (siehe unten) gerieten wir in den
Widerspruch, dass in der uns zugesandten ÖKOLI-Email de
facto der US-Krieg gegen den Irak gutgeheißen wurde. Wir
stehen auch dieser Meinung konträr entgegen. Aber:
wieder >zensurieren<? Auf diesem Stand der Dinge
diskutierten wir heute und kamen in Wien schließlich mit
2 Pro-Stimmen und 1 Enthaltung zur Schlussfolgerung, dass
die ÖKOLI als eine Gruppierung der
politisch-antideutschen Richtung nicht mehr zu
>zensurieren< sei. "Wir sind eine
überparteiliche Website der ArbeiterInnenbewegung und
Linken, die informiert und auch eine Plattform für
kontroversielle Debatten darstellt. Speziell zu den
pro-imperialistischen Positionen von ÖKOLI, Cafe
Critique u.a., die in der Linken nur eine kleine
Minderheit darstellen, sind wir ganz besonders an
kritischen Zusendungen anderer
LabourNet-Austria-UserInnen interessiert."
(Entwurf) Morgen werden wir versuchen, die Meinung
unserers deutschen Redaktionsmitgliedes einzuholen und
euch natürlich sofort von der endgültigen
Mehrheitsmeinung in der LabourNet-Austria-Redaktion
berichten.
- Karl, für
die LabourNet-Austria-Redaktion
- 30.10.02:
Heute kopieren wir zwei ÖKOLI-Emails ins Diskussions-link. Voriges Jahr
hörten wir einmal den Vorwurf, dass LabourNet-Austria
ein Forum von ÖKOLI bzw. der Antinationalen geworden
sei. Sicherheitshalber merken wir daher an, dass wir mit
beiden Aussendungen politisch nicht übereinstimmen! Doch
LabourNet-Austria ist eine überparteiliche, linke
Informations- UND Diskussions-Website. Und diesmal laden
wir euch besonders dazu ein, auf die politischen Aussagen
von ÖKOLI zu antworten und uns dies zuzumailen.
- Liebe
Grüße, Karl, LabourNet-Austria
- 20.4.02:
Wir sind bei den englischen Texten leider
einmal einem Nazi bzw. Nazisympathisanten auf den Leim
gegangen. Erst beim zweiten Text von >James
von Brunn<,den wir am 19. April erhalten
haben, sind wir dann draufgekommen. Entschuldigt bitte
diese Unachtsamkeit!
- 28. 2.02:
Anmerkung von LabourNet-Austria zu den Beiträgen über
Milosevic:
- Wir halten zwar das
Den Haager Gericht für eine Siegerjustiz, die nicht
einmal die gröbsten Verbrechen der NATO im Balkankrieg
untersuchen wollte. Andere Kriegsverbrecher wie Pinochet
oder Kissinger kommen in dieser Welt der Großmächte
ungeschoren davon. Wo nimmt sich somit Den Haag das Recht
heraus, "internationales Recht" zu sprechen?
Wir meinen aber: Milosevic gehört vor ein
regierungsunabhängiges jugoslawisches/serbisches
Gericht!
- 28.10.01
- 2 nicht
publizierte Zusendungen:
- In den
letzten beiden Wochen haben wir 2 uns zugsandte Beiträge
nicht veröffentlicht. Es gab zur ersten Email nur eine
knappe Redaktionsmehrheit gegen die Veröffentlichung (es
ging dabei ausschließlich um die Zensurfrage!); zur
zweiten Zusendung gab es einhellige Ablehnung, sie zu
publizieren.
-
- 1) In der ersten
Email-Zusendung von stephan.grigat@reflex.at gab es den Hinweis
auf die Veranstaltung "Israel und die
Linke" am 23. Oktober 01. Als Veranstalter waren
"Cafe Critique" und die
Studienrichtungsvertretung Politikwisenschaft angegeben,
die angekündigten, dass es um die Verteidigung dieses
(!) Israels als heutigen einzigen Ort "relativer
Sicherheit" für Jüdinnen und Juden gehen werde.
Diese Sicherheit Israels wäre zudem nach dem
Zusammenbruch des Sowjetblocks - mit abnehmender
US-Unterstützung für Israel- am meisten gefährdet. Vor
allem gefährdet durch den "palästinensischen
Vernichtungsantisemitismus", der jetzt - und
schließlich erst recht in einem eigenen Staat - den
palästinensischen "Mob" gegen Israel
"konterrevolutionär" mobilisiert (was im
Übrigen typisch für alle heutigen "Völker"
sei, "die um Befreiung kämpfen"). Die
OrganisatorInnen von "Israel und die Linke"
verstehen sich allerdings als "kritische"
Unterstützer Israels (weil sie z.B. Folterungen in
Israels Gefängnissen nicht gutheißen).
-
- Die
LabourNet-Redaktion steht grundsätzlich trotz aller
Kritik am palästinensischen Nationalismus, Islamismus
und an Arafats PLO-Diktatur für einen gemeinsamen
säkularen sozialen (sozialistischen) Staat bei vollem
Rückkehrrecht für PalästinenserInnen. Dieses Recht
kann der kapitalistische Staat Israel mit seinen
zionistischen Partei- und Siedlerhierarchien nicht
zugestehen. Ja noch viel mehr, er hat in Nahost die
Übermacht an Wirtschafts- und Kriegsmitteln, um dieses
Recht immer wieder zurück zu drängen (was die
Hauptnahrung für den islamistischen Radikalismus ist!).
Die AutorInnen von "Cafe Critique" geben es in
ihrer Schrift selber zu, dass es, solange es diesen Staat
gibt, keinen Frieden geben werde, womit auch ihre
"Kritik" an Israel fadenscheinig wird. Denn ein
Israel, das weiter ein Volk bekämpfen muss, das es
vetrieben hat, wird in der Logik seines Krieges auch
immer weiter foltern lassen ... Nur, wenn diese
zionistisch-kapitalistischen Strukturen Israels
geschwächt, letztlich zerstört würden, könnten
wirkliche Schritte hin zum Frieden gesetzt werden! Die
erste palästinensische Intifada hatte eine Bresche ins
zionistische Israel geschlagen (Labour wurde nach Oslo
gedrängt ...). Der palästinensische Kampf kann nur
erfolgreich sein, wenn es ihm gelingt, Israel weiter zu
polarisieren - wenn jene darin stärker werden, die über
den Zionismus hinweg das Bündnis mit den
PalästinenserInnen für einen gemeinsamen Staat (bei
vollem palästinensischen Rückkehrrecht bzw. mit
existenziellen Abfindungen ...) zu schließen bereit
sind.
-
- Die Debatte über den historischen
Ausweg aus der jüdischen Vernichtung durch die Nazimacht
können wir hier ebenfalls vorerst nur in aller Kürze zu
führen. Gefragt sei hier bloß, warum die AutorInnen von
"Cafe
Critique" nicht auf die Idee kommen, etwa die
restriktive Alliierte Politik zur jüdischen Auswanderung
(in die Schweiz, GB bis in die USA) zu hinterfragen; oder
welche Politik sie in Palästina vor und im Jahr 1948
vertreten - ob sie etwa das Massaker der zionistischen
Irgun- und Stern-Milizen im Dorf Deir Yassin am 9. April
1948 unterstützen, das ja als entscheidendes
Schockerlebnis zur Vertreibung von 960.000
PalästinenserInnen für mehr "Lebensraum" für
Juden und Jüdinnen geführt hatte?
-
- Wir haben wie
gesagt die Veröffentlichung der Zusendung von "Cafe
Critique" abgelehnt, weil wir sie für reaktionär
halten, geben aber oben die Email-Adresse an, wo
Interessierte den Beitrag anfragen können.
-
- 2) Die zweite
Zusendung (von "Leo Perser"), die wir nicht
veröffentlichten, kommt offenbar aus Ostdeutschland. Wir
halten sie für faschistisch, wo mit dem
Arbeitslosenschicksal im Osten Deutschlands
gerechtfertigt wird, wenn "Türken bis Polen die
Fresse eingeschlagen" wird, "weil sie nicht so
dreckig leben müssen als wir ehemalige
DDR-Bürger". Das spricht für sich. Keinen
Beistrich für Faschos in LabourNet-Austria - auch wenn
sie noch so gedemütigte ArbeiterInnen / Erwerbslose
sind!
- 17.10.01:
In einer kleinen Besprechung mit
LabourNet-FreundInnen wurden die Lücken in der
LabourNet-Organisation und Webpage-Darstellung
angesprochen:
-
- 1) Es fehlen
allem voran ein >Frauen-link< und eine dichtere
Aktualisierung des MigrantInnen-links >Demokratie<.
- 2) Wir haben
z.Zt. leider keine Kraft, auch noch eine mailing-list zu
betreiben.
- 3) Wir suchen
jemanden, der/die evt. regelmäßig andere Webpages auf
aktuelle news bzw. politische Beiträge durchsucht.
- 4)
Beschlossen wurde, dass wir >an sich< in Zukunft
weitere Diskussions- und Videoveranstaltungen machen.
- 5) Ein
Internet-Labour-Radio wäre natürlich der größte
(technische) Fortschritt. Muss er Utopie bleiben?
- 6) Ganz
wichtig wäre, unsere Internet-Adresse in Wien und vor
allem in den Bundesländern zu verbreiten.
Na gut, viele
Aufgaben und geringe Kräfte! Auf jeden Fall, liebe Grüße, Karl
- 30.9.01: Gestern, am
29.September, fand unsere erste öffentliche
Veranstaltung statt! Rund 40 AktivistInnen fanden den Weg
ins Cafe Siebenstern. Super! Thema war internationale
(Gewerkschafts-) Politik, globaler Widerstand und
Internet. Unser US-LaborNet-Gen. Steve zeigte
vorerst Labour-Videos über den südkoreanischen
Generalstreik, kurz über Seattle, dann über den Kampf
russischer ArbeiterInnen bei Mc Donalds und schließlich
über den palästinensischen Befreiungskampf. Dieser
Auschnitt internationaler ArbeiterInnen- und
Befreiungskämpfe sollte neben der Information über den
globalen Widerstand gegen den neoliberalen
Weltkapitalismus auch zeigen, wie wichtig für alle
Widerstands-AktivistInnen die neuen Kommunikationsmedien
Internet, Videos und Radio sind, um endlich dem globalen
Kapital den Labour-Globalismus entgegenstellen zu
können. Steve fasste dann noch die
LabourNet-USA-Position zu den Angriffen auf die
imperialen Objekte in den USA zusammen: Trauer über die
zivilen Opfer der Anschläge, deren Hintergrund aber noch
gewaltigere Verbrechen der USA von Vietnam, Panama,
Jugoslawien bis Irak ist. Diese Dimension erstreckt sich
bis dahin, dass Leute wie Noriega, Saddam oder Bin Laden
früher entweder auf CIA-Agentenlisten standen bzw. vom
CIA ausgebildet worden sind. Dies breiten
Bevölkerungsschichten in den USA bekann zu machen, ja
dazu ist halt ein Labour-Informationssystem notwendig!
Idiotische US-Politiker reden zur Zeit total schizophren,
indem sie auf der einen Seite die US-Bevölkerung in eine
Kriegshysterie hineinhetzen und sie auf der anderen Seite
zum normalen Alltag des Massenkonsums aufrufen. Dave von LabourNet-Germany berichtete von
ihrer Tätigkeit in Deutschland, die weit in linke
AktivistInnen- und Funktionärsreihen des DGB hinein
reicht. Zum Schluss berichtete ich über den Werdegang
von LabourNet-Austria, der für die gewerkschaftlichen
AktivistInnen von uns durch einen rigid-bürokratischen
ÖGB geprägt war. LabourNet-Austria sei dadurch mehr von
Beiträgen radikaleren linken Kräften geprägt, öffne
sich aber für ALLE Kräfte der ArbeiterInnenbewegung:
Einerseits publizieren wir die lebendige Diskussion /
Streiterei, ohne die eine kämpferische
ArbeiterInnenbewegung nicht auskommt und zum anderen
wollen wir die Einheit in der Aktion gegen das Kapital
fördern. Die lebhafte Diskussion im zweiten Teil des
Abends drehte sich hauptsächlich um Formen und Inhalte
des globalen Kampfes gegen den Neoliberalismus und welche
Bedeutung das Internet dabei hat.
-
- Der Abend war
für uns ein großer Erfolg, weil sich aus der relativ
großen Teilnehmerzahl einige für eine engere
Zusammenarbeit mit LabourNet-Austria bereit erklärten.
Wir werden demnächst diesen AktivistInnen einen Treff
vorschlagen, wo wir unsere Zusammenarbeit konkretisieren
könnten. Gestern noch und heute Sonntag dachten wir zu
dritt in unserer Wiener LabourNet-Runde darüber nach,
was alles zu tun sei: ... dass LabourNet-Austria eine
mailing-list einrichten könnte, dass endlich ein
Frauen-link eingerichtet gehört, eine regelmäßige
Durchschau anderer Webpages auf interessante Infos
gemacht werden müsste ... Steve regte an, dass auch wir
in Österreich mittelfristig ein Labour-Radio im
LabourNet einrichten sollten.
-
- Danke an
alle, die gestern gekommen sind!
- Liebe
Grüße, für die Dreierrunde, Karl
Kontakt-
& Diskussionsmöglichkeit