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Von: "alexander pollak" <apo@sosmitmensch.at
Betreff: [SOS Mitmensch]
WKR-Ball-Besucher attackierte Aktivisten und Journalisten
Datum: Samstag, 28. Jänner 2012 10:16
WKR-Ball-Besucher attackierte Aktivisten und Journalisten
Utl. Burschenschafter ging mit Pfefferspray auf
Umstehende los
SOS Mitmensch liegen Bercihte von AugenzeugInnen vor,
dass friedliche AktivistInnen und JournalistInnen von einem Besucher des
WKR-Balls mit einem Pfefferspray attackiert wurden: Laut übereinstimmenden
Aussagen wurde am Freitagabend gegen 21.30 am Ballhausplatz, auf der Höhe des
Bundeskanzleramts, eine Gruppe von etwa 15 WKR-Ballgästen von der Polizei in
Richtung einer Demonstrationsgruppe eskortiert. Die DemonstrantInnen blockierten
die eskortierte Gruppe für einen Moment. Es kam laut übereinstimmenden Aussagen
von AugenzeugInnen zu keinerlei Rangelei oder sonstiger Gewaltanwendung von
Seiten der DemonstrantInnen. Plötzlich zog einer der eskortierten
Burschenschafter einen Pfefferspray und sprayte damit ziellos in die Menge.
Einige DemonstrantInnen und auch JournalistInnen wurden getroffen und verletzt.
Die Polizei schritt nicht ein. Kurz darauf wurden die Burschenschafter weiter
Richtung WKR-Ball eskortiert. Es gab keinerlei gewalttätige Gegenreaktion der
DemonstrantInnen.
"Während sich die meisten Medien einzig auf die Frage
konzentriert haben, ob es zu Gewaltakten von Seiten der
Anti-WKR-DemonstrantInnen kommen würde, haben Burschenschafter den Schutz der
Polizei genutzt, um Umstehende zu attackieren und zu verletzen. Allein schon
damit wird die Behauptung der FPÖ widerlegt, dass es sich bei den
WKR-Ball-BesucherInnen allesamt um "harmlose und friedliebende Menschen"
gehandelt hätte. Das im erwähnten Fall dokumentierte Nichteinschreiten der
Polizei, um AktivistInnen und JournalistInnen zu schützen, ist befremdlich und
unverständlich", betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.
Rückfragehinweis:
Alexander Pollak
0664 512 09 25