Mumia

Unter vielen anderen haben bisher die
Solidaritäts-Petition
für Mumia Abu-Jamal unterschrieben:

* Dr. Maria Berger, österr. EU-Parlamentsabgeordnete

* Noam Chomsky, Cambridge MA, USA, Prof.f.Linguistik, linker Buchautor

* Peter Paul Skrepek, Gewerkschaftsvorsitzender der GKMfB

* Franz Bittner, Gewerkschaftsvorsitzender der GDJP

* Lisa Langbein, Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB

* Elfriede Jelinek, Schriftstellerin

* Hermes Phettberg, Künstler

* Maria Vassilakou, Wiener Gemeinderratsabgeordnete, Die Grünen

* Christa Prets, österr. EU-Parlamentsabgeordnete

* Dr. J. Swoboda, österr. EU-Parlamentsabgeordneter

* Ing. Harald Ettl, österr. EU-Parlamentsabgeordneter

* Irmgard Schmidleithner, ehem. Vizepräsidentin u. Frauenvorsitzende des ÖGB

* Hannes Jarolim, Abgeordneter zum österr. Nationalrat u. Justizsprecher der SPÖ

* Gisela Wurm, Abgeordnete zum österr. Nationalrat

* Andrea Kuntzl, Abgeordnete zum österr. Nationalrat

* Mag. Johann Maier, Abgeordneter zum österr. Nationalrat

* Ruth Becher, Abgeordnete zum österr. Nationalrat

* Doris Bures, Abgeordnete zum österr. Nationalrat

* Walter Posch, Abgeordneter zum österr. Nationalrat

* Dr. Kurt Stürzenbecher, Wiener Landtagsabgeordneter


Personenkomitee
„Solidarität mit Mumia Abu-Jamal“
(...)
Email: labournetaustria@utanet.at
_______________________________________________________________
 
Das Personenkomitee „Solidarität mit Mumia Abu-Jamal“ möchte eine
Kampagne für einen fairen Prozess für Mumia Abu-Jamal und seine Freilassung, gegen Rassismus und gegen die Todesstrafe aufbauen und bittet Sie/Dich, die unten stehende Petition mit Ihrer/Deiner Unterschrift und/oder auch diese Kampagne nach Kräften aktiv zu unterstützen!
 
Wir bitten Sie/Dich, die Fakten, die uns zu diesem Schritt bewegen, der Information auf der Rückseite (im Anhang) zu entnehmen.

 Petition
* an die Justizbehörden und an den Gouverneur von Pennsylvania, an das US-Bundesgericht in Washington
* an das EU-Parlament
* an Medien in Österreich und in den USA
 
Mit großer Sorge verfolgen wir den „Fall“ des afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal. Mumia Abu-Jamal wurde 1982 in einem unfairen Prozess zum Tode verurteilt. Durch internationalen Protest gelang es bislang, Berufungen durchzusetzen und bereits geplante Hinrichtungen zu verhindern. Am 8. Oktober 2003 hat nun der Oberste Gerichtshof von Pennsylvania das Berufungsansuchen Mumia Abu-Jamals abgelehnt, obwohl bis heute starke Zweifel über die Fairness des Gerichtsprozesses bestehen.
 
Wir bitten Sie, Ihren Einfluss geltend zu machen, dass es zu keinem neuerlichen Hinrichtungsbefehl gegen Mumia Abu-Jamal kommt, ein neues, faires Gerichtsverfahren eingeleitet wird und seine Freilassung erfolgt. Darüber hinaus fordern wir die generelle Abschaffung der Todesstrafe!
 
 
Wien, ..........................                                                            ................................
 
.................................................................................................................................Unterschrift
 

Name: ........................... evt. Funktion: .............................. Adresse: ............................


Wenn Sie die unterschriebene Petition nicht direkt weiter geben können, dann mailen Sie sie bitte an Karl Fischbacher! Danke!

Kurzinformationen
 
Mumia Abu-Jamal
Am 8. Oktober 2003 hat der Oberste Gerichtshof von Pennsylvania den Antrag Mumia Abu-Jamals auf Berufung abgelehnt. Mumia Abu Jamal sitzt seit 1982 in Pennsylvania in der Todeszelle für einen Mord an einem Polizisten, den er nicht begangen hat. Bei der Gerichtsverhandlung 1982 stellte sich heraus, dass die Geschosse im Körper des Polizisten Mumia Abu-Jamal nicht zugeordnet werden können, ZeugInnen wurden unter Druck gesetzt und Mumia Abu-Jamal selbst von der Verhandlung ausgeschlossen.
 
Mumia Abu-Jamal war in Philadelphia als ein linker und antirassistischer Radiojournalist als „Voice of the Voiceless“ bekannt und den dortigen Polizei- und Justizbehörden schon längere Zeit ein Dorn im Auge gewesen. Rechte Gruppierungen aus diesem Bereich bis hinauf zum (ehemaligen) Gouverneur von Pennsylvania Tom Ridge versuchten bereits 1995 und 1999 Mumia Abu-Jamal hinrichten zu lassen (Mumia betätigt sich bis heute aus der Todeszelle als kritischer Journalist). Doch jedes Mal hat eine breite internationale und US-Solidaritätsbewegung dazu beigetragen, die staatliche Ermordung Mumia Abu-Jamals zu verhindern. Desmond Tutu, Jesse Jackson, 54 Abgeordnete des dänischen Parlaments, das belgische Parlament, ja auch das EU-Parlament u.v.a. setzten sich gegen die Hinrichtung von Mumia Abu-Jamal ein. 1999 ernannte die JournalistInnensektion im ÖGB Mumia Abu-Jamal zu ihrem Ehrenmitglied des Präsidiums; ÖGB-Präsident Verzetnitsch schrieb einen Brief an US-Präsident Clinton. Und nach Venedig, San Francisco und Montreal hat zuletzt auch Paris Mumia Abu-Jamal zum Ehrenbürger ernannt!
 
In den letzten Jahren sind weitere Beweise und Zeugenaussagen bekannt geworden, die Mumias Unschuld belegen. In einem Lügendetektor-Test (von Arnold Beverly) ergaben sich sogar starke Indizien dafür, wer der tatsächliche Mörder ist! Trotzdem hat sich heute wieder eine Situation entwickelt, wo wir großen Druck auf die US-amerikanischen Behörden ausüben müssen. Nach der Ablehnung des Berufungsantrags Mumia Abu-Jamals durch das Oberste Gericht von Pennsylvania gelangt der „Fall“ Mumia Abu-Jamal in die letzte Berufungsinstanz, in der endgültig zwischen Hinrichtungsprozedere oder neuem Gerichtsverfahren entschieden wird! Mehr Informationen unter:
 
http://www.labournetaustria.at/mumia.htm
http://web.amnesty.org/library/index/ENGAMR510012000 
 
Das Personenkomitee
Das Personenkomitee besteht bislang aus folgenden AktivistInnen:
Margarita Döller, Karl Fischbacher (LabourNet-Austria) Maria Hörtner (SWI), Pablo Hörtner (SLP), komak-ml, Peter Ulrich Lehner (mitbestimmung) Paulina Linseder (AI), Florian Neuburg, Peter Regner (SWI), J. Unterwurzer (SWI), Othmar Zendron. Einige AktivistInnen arbeiteten bereits in den 90er Jahren im „Solidaritätskomitee für die Freiheit für Mumia Abu-Jamal“ mit. Das Personenkomitee 2003 traf sich zum ersten Mal am 20.10.2003 und beschloss Kampagnen:
 
a) Versuch, öffentlich bekannte Personen für die Solidarität mit Mumia Abu-Jamal, gegen die Todesstrafe und gegen den Rassismus zu gewinnen.
b) massiv an die Medien heran zu treten
c) Organisieren einer Demonstration zur US-Botschaft
d) Versuch, die Mehrheit im Wiener Gemeinderat dafür zu gewinnen, Mumia Abu-Jamal zum Ehrenbürger von Wien zu ernennen.

Kontakt- & Diskussionsmöglichkeit