Hilfe! Budgetkürzung für das KosmosTheater (office 2.000 frauen)

Liebe Frauen!

Wir bitten um zahlreiche Protestnoten, zu adressieren an: mailath@wien.gv.at. Dieses nun fast alljährlich notwendige Ritual einer E-Mail-Kampagne für die ausreichende Förderung eines Theaters, das sich explizit der Geschlechterthematik widmet, ist offenbar notwendig, um dessen Existenz und sinnvolles Arbeiten zu ermöglichen.

In diesem Sinne: viele, viele Signale in dieser Richtung an den Herrn Kulturstadtrat!

Mit feministischen Grüßen,

Hilde

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Von: news@kosmostheater.at [mailto:news@kosmostheater.at]
Gesendet: Donnerstag, 15. Jänner 2015 02:46

Betreff: Hilfe! Budgetkürzung für das KosmosTheater

Stadt Wien kürzt KosmosTheater schriftlich zugesagte Förderung um 60.000 Euro!

Nur sechs Wochen vor dem Jahreswechsel und ohne Begründung kürzt die Stadt Wien das Fördervolumen des Theaters für 2015 und 2016 um je 30.000 Euro. Ebenso unvermutet wie unbegründet wird die Zusage zu einem 3-Jahresvertrag zurückgenommen und auf zwei Jahre verkürzt.

Die Nichteinhaltung schriftlich zugesagter Förderungen ist ein krasser Tabubruch!

Sehr geehrtes Publikum, liebe UnterstützerInnen und Kulturinteressierte, indirekt sind auch Sie betroffen. Wir hoffen daher auf Ihre Unterstützung!

Bitte überzeugen Sie Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny von der Wichtigkeit unserer Arbeit und von der Notwendigkeit eines fairen, gleichberechtigten Umgangs. Zwei, drei kurze Sätze an mailath@wien.gv.at genügen (hoffentlich).

Mit der Bitte um Weiterleitung und Kopie an office@kosmostheater.at.

Mit besten Grüßen

Barbara Klein und das KosmosTeam

Im Detail

Schon seit einigen Jahren wird das – auch nach oftmals öffentlich kundgetaner Meinung des Kulturstadtrats – künstlerisch erfolgreiche und genderpolitisch wichtige KosmosTheater schikaniert wie kaum eine andere Bühne. Abgesehen von der ohnehin chronischen Unterdotierung wurden Förderzusagen verschleppt und seit 2013 nur mehr halbjährlich gewährt – eine Verhinderung jeglicher seriösen Planung! Ebenfalls 2013 kürzte die Stadt 50.000 Euro im Budget des laufenden Jahres (!). Heftige Proteste der Öffentlichkeit konnten dies schlussendlich verhindern.

Theater braucht Planungssicherheit! Ohne Planungssicherheit ist jede geförderte Institution zum Scheitern verurteilt und die bis dahin seitens der öffentlichen Hand gemachten Investitionen aus Steuergeldern hätten Ihren Zweck verfehlt.

Statt als unterstützende Servicestelle Kunst und SteuerzahlerInnen zu dienen, sät Wien Kultur auf diese Weise Misstrauen, gefährdet Arbeitsplätze und diskriminiert eine seit 15 Jahren bestehende Wiener Institution!

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