Gustl Faschang: 25.1.Dotr/Reuters/13.1.gg.Schwarzblau

Liebe Leute!

+++++++++1) 25.1.:DONNERSTAGSTREFFEN
+++++++++2) 13.1.:GROSSDEMO GEGEN SCHWARZBLAU
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+++++++++1) 25.1.: DONNERSTAGSTREFFEN/REUTERS
Das nächste Donnerstagstreffen findet am 25.1.2018 im Käuzchen (Ecke Neustiftgasse/Gardegasse) ab 19Uhr statt. Beim letzten Treffen wurde vereinbart, dass wir uns vorläufig bestehenden Protesten gegen FPÖVP (wie am 13.1.) anschließen und keine eigenen Veranstaltungen planen wollen. Mindestens bis in den Februar hinein scheint es (v.a. auch wegen der Ballsaison) gesichert zu sein, dass es immer wieder Möglichkeiten gibt, im öffentlichen Raum deutlich zu machen, dass die Regierungsbeteiligung Rechtsextremer mit Nähe zum Nationalsozialismus nicht als Normalität zu akzeptieren ist. Vielleicht entwickeln sich aus den kommenden Protesten auch kontinuierliche Protestformen. Sollte es wie unter der Schüsselhaiderei im Jahr 2002 zu einer Situation kommen, in der zu befürchten ist, dass im öffentlichen Raum nichts mehr auf die Inakzeptabilität einer Regierung mit rechtsextremen Naziverharmloser_innen hinweisen könnte, würden wir vermutlich versuchen, eine solche Lücke zu füllen. Dieser Plan kann natürlich jederzeit neu diskutiert und verändert werden, wenn beim nächsten Treffen auch die Weihnachtsurlauber_innnen wieder bei uns sind.

 

Einer von uns gab übrigens am Rande der Proteste gegen die Angelobung von FPÖVP Reuters ein Interview, das zwar im Bericht wie so oft auf einen Satz verkürzt wurde, der aber dann immerhin auch in der New York Times landete – 69-year-old protester Wolfgang Pechlaner said … :

 

https://uk.reuters.com/article/uk-austria-politics/many-police-few-protesters-as-far-right-enters-austrian-government-idUKKBN1EC0WA
+++++++++2) 13.1.:GROSSDEMO GEGEN SCHWARZBLAU

 

Samstag, 13. Jänner, 14 Uhr, U3/U6 Westbahnhof, Christian-Broda-Platz

AUFRUFTEXT:

Wir – NGOs, Flüchtlingsinitiativen, politische und zivilgesellschaftliche Organisationen und Bündnisse, sowie engagierte Persönlichkeiten – finden uns mit dem Rechtsruck nicht ab! Wir rufen am Samstag, 13. Jänner um 14 Uhr zur Großdemonstration am Westbahnhof auf. Die Route führt über die Mariahilfer Straße und den Ring zum Ballhausplatz, dem Sitz der Regierung. Wir werden bunt, lautstark und zahlreich sein!
Was bedeutet Schwarz und Blau? Rassismus und Sozialabbau! FPÖ und ÖVP planen massive Einschnitte im Pensions-, Gesundheits- und Sozialsystem, sowie Angriffe auf die Gewerkschaften und die Schwächung der Arbeiterkammer. Betroffen sind vor allem jene Menschen, die schon jetzt am stärksten unter dem bestehenden System leiden – Alleinerzieherinnen, Schutzsuchende, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und viele andere; meist jene, die von den Wahlen ausgeschlossen werden und gar nicht mitbestimmen dürfen.
Muslim_innen, Flüchtlinge und Ausländer_innen werden gleichzeitig zu Sündenböcken für alles erklärt. Der Rassismus normalisiert den Rechtsextremismus und soll davon ablenken, dass mit der FPÖ eine antidemokratische Partei mit engen Beziehungen ins Neonazi-Milieu erneut Einzug in die höchsten Ämter des Staates findet. Dieser Rechtsruck wird Auswirkungen auf uns alle haben. Dementsprechend breit kann die Protestbewegung dagegen werden!
Wir laden alle solidarischen Menschen ein, sich an den Protesten zu beteiligen!
Nein zu Rassismus, Sexismus und Sozialabbau! Schluss mit der Normalisierung von Rechtsextremismus!

PROGRAMM UND ABLAUF:

ROUTE: Christian-Broda-Platz (U3/U6 Westbahnhof) – Mariahilfer Straße – Ring – Heldentor – Heldenplatz

AUFTAKTKUNDGEBUNG 14:00 Uhr, Christian-Broda-Platz (Reihenfolge der Reden kann sich noch ändern):

Brigitte Hornyik: Plattform 20.000 Frauen

Michael Genner: Asyl in Not – Unterstützungskomitee für politisch verfolgte Ausländer/innen , Sprecher der Plattform für eine menschliche Asylpolitik

Hannah Czernohorszky: Schulstreik

Abdulhamid Kwieder: Obmann der Flüchtlingshilfe Österreich (FHÖ)

SCHLUSSKUNDGEBUNG ca.16:30 Uhr, Heldenplatz (Reihenfolge kann sich noch ändern)

Erich Fenninger: Direktor der Volkshilfe Österreich

Johanna Zechmeister, Hannah Lutz und Marita Gasteiger: Vorsitzteam der ÖH – Österreichische Hochschüler_innenschaft

Susanne Scholl: Omas gegen Rechts

Lisa Mittendrein: Attac Österreich

Karoline Kalke: System Change, not Climate Change (SCNCC)

Benjamin Abtan: Vorsitzender des EGAM – European Grassroots Antiracist Movement

Herbert Fuxbauer: Arbeitsloseninitiative Zum Alten Eisen?

Gözde Tijey Task: Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft (NMZ)

Axel Magnus: SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen gegen Notstandspolitik

ACHTUNG! Leute, die später zur Abschlusskundgebung nachkommen: Bitte reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, am besten über U2/U3 Volkstheater. Zugang am einfachsten über das Heldentor am Ring auf den Heldenplatz. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Polizei die U3 Herrengasse und den Durchgang über die Löwelstraße zum Heldenplatz sperren wird.

Weiterverbreitung erwünscht!

ligrü Gustl