Gustl Faschang, 17.12.2017: [ANAR.wien] 27.12.Dotr./18.12:FPÖVP-Angelobung-Proteste

Liebe Leute!

+++++++++1) 27.12.:DONNERSTAGSTREFFEN
+++++++++2) 18.12.:PROTESTE GEGEN ANGELOBUNG DER ÖVP-FPÖ-REGIERUNG
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+++++++++1) 27.12.: DONNERSTAGSTREFFEN

Da es vermutlich wenig Sinn machen würde, zwischen den Feiertagen Proteste gegen FPÖVP starten zu wollen, findet das nächste Donnerstagstreffen am 27.12.2017 noch planmäßig im Käuzchen (Ecke Neustiftgasse/Gardegasse, es hat am 27. offen) ab 19Uhr statt. Wir werden wohl nur ein kleiner Kreis sein, da sich auch viele von uns in Weihnachtsurlauben befinden. Aber alle, die in Wien bleiben, sind wie immer herzlich willkommen, egal ob sie immer oder sporadisch zu unseren Treffen kommen oder erstmals kommen wollen.

+++++++++2) 18.12.:PROTESTE GEGEN ANGELOBUNG DER ÖVP-FPÖ-REGIERUNG

Morgen um 11Uhr soll also die neue Regierung mit rassistischen, homophoben, unsozialen Naziverharmloser_innen angelobt werden.

+++++++++2A) VIELE TREFFPUNKTE/DEMONSTRATIONSZÜGE

Viele Gruppen rufen mit verschiedenen Treffpunkten zu Demonstrationen auf, die dann fast alle zu einer gemeinsamen Kundgebung am Heldenplatz führen. Es würde den Rahmen dieser Aussendung sprengen, all die Aufrufe anzuführen – bitte selbst im Internet schauen. Für den Fall, dass mich wer schon vor dem Heldenplatz treffen mag, hier zugegeben willkürlich nur der Aufruf für den Treffpunkt, an dem ich zwischen 8.30 und 9.30 eintreffen werde:

Treffpunkt Bildung, Kunst, Kultur, Soziales und weitere bei Marcus Omofuma Stein / Platz der Menschenrechte/ Museumsquartier:
Als unabhängige, autonome und kritische Aktivist_innen, als Kunst- und Kulturschaffende, als Personen die im Bildungs- und Sozialbereich arbeiten und aktiv sind, sprechen wir uns gegen jegliche menschenverachtende Politik aus. Deswegen positionieren wir uns klar gegen die ÖVP und FPÖ. Nur durch eine solidarische Gesellschaft, in der wir uns gegenseitig unterstützen, kommen wir gemeinsam weiter. Wir werden uns am Ballhausplatz mit den anderen Demonstrationszügen zusammenschließen und uns gemeinsam lautstark der FPÖVP Regierung in den Weg stellen. 11Uhr Angelobung – also ab 8h30 Treffen und dann geht es pünktlich um 9h30 los zum Heldenplatz!
(Treffpunkt unterstützt von ÖH.Akbild, IG Kultur Österreich, IG Kultur Wien, IG Bildende Kunst, ÖH Bundesvertetung, Gassen aus Zucker, kultur for president, HTU – Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der TU Wien, Antifaschistisches-Ballett- Liste wird laufend erweitert)

+++++++++2B) ANSCHLIESSEND GEMEINSAME KUNDGEBUNG

Aufruf von Plattform für eine menschliche Asylpolitik und Offensive gegen Rechts:

Wir – NGOs, Flüchtlingsinitiativen, politische und zivilgesellschaftliche Organisationen und Bündnisse, sowie engagierte Persönlichkeiten – finden uns mit dem Rechtsruck nicht ab! Am Montag, 18. Dezember wird die schwarz-blaue Regierung angelobt,  wir weden bunt, lautstark und zahlreich am Heldenplatz in Wien protestieren!
Was bedeutet Schwarz und Blau? Rassismus und Sozialabbau! FPÖ und ÖVP planen massive Einschnitte im Pensions-, Gesundheits- und Sozialsystem, sowie Angriffe auf die Gewerkschaften und die Schwächung der Arbeiterkammer. Betroffen sind vor allem jene Menschen, die schon jetzt am stärksten unter dem bestehenden System leiden – Alleinerzieherinnen, Schutzsuchende, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und viele andere; meist jene, die von den Wahlen ausgeschlossen werden und gar nicht mitbestimmen dürfen.
Muslim_innen, Flüchtlinge und Ausländer_innen werden gleichzeitig zu Sündenböcken für alles erklärt. Der Rassismus normalisiert den Rechtsextremismus und soll davon ablenken, dass mit der FPÖ eine antidemokratische Partei mit engen Beziehungen ins Neonazi-Milieu erneut Einzug in die höchsten Ämter des Staates findet. Dieser Rechtsruck wird Auswirkungen auf uns alle haben. Dementsprechend breit kann die Protestbewegung dagegen werden! Wir laden alle solidarischen Menschen ein, sich an den Protesten zu beteiligen!
Nein zu Rassismus, Sexismus und Sozialabbau! Schluss mit der Normalisierung von Rechtsextremismus!

Weiterverbreitung erwünscht!

ligrü Gustl