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Von: "akin" <
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Betreff:
Initiativen/uni
brennt: Aktionstag fuer Erhalt des Studiums "Internationalen Entwicklung"
Datum: Mittwoch, 21. Dezember 2011 01:49
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Mittwoch, 21. Dezember 2011; 01:23
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Initiativen/uni brennt:
Aktionstag fuer Erhalt des Studiums "Internationalen
Entwicklung"
Zu einem Aktionstag gegen die Abschaffung des
Bachelorstudiums
"Internationale Entwicklung" und fuer einen
ausfinanzierten
Studiengang rief fuer 15. Dezember die Basisgruppe IE
auf. Anlass fuer
die Proteste der IE-Studierenden war, dass nachdem
bereits das
Versprechen der Einfuehrung eines vollwertigen
Masterstudiums der
Internationalen Entwicklung gebrochen worden war, nun
auch das
Bachelor-Studium abgeschafft werden soll, und auf einen
Master nur
aufbauend auf einen Bachelor in einem anderen Fach
hinstudiert werden
kann. Die Studierenden fuerchten, dass so die Existenz
des gesamten
Studienganges "Internationale Entwicklung" bedroht ist.
An einer Demonstration vom Hoersaalzentrum im Unicampus
ueber die Uni
Wien zum Bildungsministerium und wieder zur Uni Wien
nahmen 500–600
Personen, vorwiegend Studierende, teil. Nach Beendigung
der
Versammlung beim Haupteingang der Uni wurde aufgerufen,
die
zahlreichen mitgefuehrten Luftballons in der Aula steigen
zu lassen.
Obwohl bis auf eine Tuer alle Zugaenge zur Uni
vorsorglich von
Securitys verschlossen oder bewacht wurden, wurde dafuer
Zugang
gewaehrt. Nachdem die mit Gas gefuellten Ballons zur
Auladecke
aufgestiegen waren, wollten die Protestierenden die Uni
aber nicht
wieder verlassen, sondern zogen zum Rektorat. Dort
forderten sie
lautstark den Rektor auf herauszukommen. Der duerfte sich
allerdings
bereits zur Weihnachtsfeier in die neben dem Rektorat
liegenden
Festsaele aufgemacht haben. Die Protestierenden
belagerten daraufhin
die Zugaenge zu den Festsaelen. Waehrend die meisten
Protestierenden
zum Aergernis Anderer die Teilnehmer_innen der
Weihnachtsfeier nicht
aufhielten, sondern die Blockade duchqueren liessen,
riegelten die
Securitys zeitweise die Festsaalzugaenge ab und
verhinderten so den
zeitgerechten Beginn der Feier, nur um zu vermeiden, dass
auch
Demonstrant_innen hinein kamen. Erst als sich die
Blockaden bereits
weitgehend aufgeloest hatten, wurden Festbesucher_innen
von den
Securitys wieder durchgewunken. Das Catering konnte
allerdings
trotzdem nur unter Schwierigkeiten durch die Reihen der
Studierenden
durchgelotst werden.
Als alles vorbei war, kam dann auch noch die offenbar von
der
Unileitung gerufene Polizei hinzu, die mangels
Zubeamtshandelnder
rasch wieder abzog.
Im Hoersaal C1 am Unicampus fand dann noch eine ueber die
Nacht
dauernde Besprechung statt. Einem Bericht auf Indymedia
zufolge soll
der Vizerektor in den spaeteren Abendstunden angeordnet
haben, den
weiteren Zutritt von Studierenden in den Hoersaal zu
unterbinden
(nochrichten/bearb.)
Quelle:
http://nochrichten.net/?p=811
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