Amnesty International: IRAN: Neuer Bericht zur Situation iranischer Menschenrechtsverteidiger*innen u.a.

Heute möchten wir Ihre Aufmerksamkeit besonders auf den neuen Bericht von Amnesty International lenken, welcher sich mit der Situation von iranischen Menschenrechtsverteidiger*innen befasst.

Wie jeden Monat finden Sie in diesem Newsletter aktuelle Appellfälle für die Sie sich einsetzen können und bis 05.09.2017 stehen ehrenamtliche Mitarbeiter*innen von Amnesty International Österreich noch bei den Afrika-Tagen auf der Wiener Donauinsel. Auch dort können Sie Appellfälle unterzeichnen und mit uns in Kontakt und Austausch kommen. Wir würden uns freuen Sie dort zu sehen.

GOOD NEWS:

 Russische Föderation: Strafverfolgung eingestellt.

Das Strafverfahren gegen die bekannte Menschenrechtsverteidigerin Valentina Cherevatenko wurde am 19. Juni eingestellt. Sie ist Gründerin und Vorstand der Menschenrechtsorganisation Women of the Don Union (Vereinigung der Frauen vom Don) und Vorstand der Stiftung für Zivilgesellschaftsentwicklung und Menschenrechte Women of the Don. Sie war unter dem „Gesetz über ausländische Agenten“ angeklagt worden, mit dem die russischen Behörden gezielt gegen NGOs vorgehen. Nun wurde das Verfahren eingestellt, da keine Straftaten vorliegen.

 Vielen Dank allen, die sich eingesetzt haben!

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.amnesty.at/de/gute-nachrichten-russische-foederation-2/

Interessante Information

 IRAN: Überwascht, gefoltert und weggesperrt

 Die iranische Regierung geht gezielt gegen alle vor, die Menschenrechte verteidigen. Laut einem neuen Amnesty-Bericht verschlechtert sich die Situation für Menschenrechtsverteidiger*innen im Iran. Seit 2013 gehen die Justizbehörden und der Sicherheitsapparat verstärkt gegen sie vor.

Die Hoffnung, dass sich die Menschenrechtssituation im Iran mit der Wahl von Präsident Rohani 2013 verbessern würde, hat sich nicht erfüllt. Der neue Amnesty-Bericht „Caught in a web of repression: Iran’s human rights defenders under attack“ dokumentiert, wie sich die Repressionen gegen Menschenrechtsverteidiger*innen seitdem sogar verschärft haben.

Den englischsprachigen Bericht, sowie eine deutsche Zusammenfassung finden Sie unter:

http://frauenrechte.amnesty.at/allgemein/iran-ueberwacht-gefoltert-und-weggesperrt/#more-6519

AKTUELLE APPELLE:

ISRAEL: Palästinänserinnen in Verwaltungshaft

Die palästinensische Parlamentarierin Khalida Jarrar und die Vorsitzende einer palästinensischen Frauenrechtsorganisation Khitam Saafin, befinden sich seit Anfang Juli ohne Anklage oder Gerichtsverfahren in Haft. Beiden droht eine Inhaftierung auf unbestimmte Zeit, da ihre Verwaltungshaftanordnungen beliebig oft und ohne Vorankündigung verlängert werden können.

Setzen Sie sich für ihre sofortige Freilassung ein, unter:

https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/palaestinenserinnen-verwaltungshaft

ÄGYPTEN: Azza Soliman drohen 15 Jahre Gefängnis

 Die Menschenrechtsanwältin Azza Soliman setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte und den Schutz von Frauen ein und wird dafür von den ägyptischen Behörden eingeschüchtert und schikaniert.

Weitere Informationen und einen schnellen Online-Appell finden Sie unter:

https://action.amnesty.at/azza-soliman

 VIETNAM: Gewaltlose politische Gefangene

 Die Aktivistin Trần Thị Nga ist am 25. Juli zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Sie wurde für schuldig befunden, gemäß Paragraf 88 des vietnamesischen Strafgesetzbuchs „Propaganda gegen den Staat betrieben“ zu haben. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene und muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

Weitere Informationen und einen schnellen Online-Appell finden Sie unter:

http://frauenrechte.amnesty.at/allgemein/vietnam-gewaltlose-politische-gefangene-verurteilt/#more-6527

EL SALVADOR: 30 Jahre Haft nach Totgeburt

 Seit Monaten vertagen die Abgeordneten El Salvadors eine Debatte über eine Reform des Strafgesetzbuches, die zu einer Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen führen könnte. Unterdessen wurde jetzt eine weitere nach einer Vergewaltigung schwanger gewordene Frau aufgrund von Komplikationen während der Schwangerschaft zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Weitere Informationen und einen schnellen Online-Appell finden Sie unter:

http://frauenrechte.amnesty.at/allgemein/el-salvador-30-jahre-haft-nach-totgeburt/

 Über weitere frauenrelevante Themen informieren Sie sich – wie immer – unter:
www.frauenrechte.amnesty.at
Unter Mitmachen – Informiert sein können Sie sich direkt für alle aktuellen Nachrichten auf unserer Website anmelden.

Das Netzwerk Frauenrechte auf Facebook und Twitter:
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Bitte leiten Sie diese Aussendung an interessierte Menschen weiter.
Wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.

Ihr Amnesty-Netzwerk Frauenrechte
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