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Von: "Stephanie B - Avaaz.org" <>
Betreff:
Tsunami-Hilfsgelder zum Töten von Walen?!
Datum: Donnerstag, 15. Dezember 2011 20:55
Liebe Freundinnen und Freunde,
Gerade bricht die japanische Walfangflotte auf gen Süden,
um tausende majestätische Wale zu jagen. Mit dabei: Eine private
Sicherheitseskorte, die mit 30 Millionen Dollar aus der
Tsunami-Katastrophenhilfe bezahlt wird!
Walfanggegner haben den japanischen Walfang zuletzt
erfolgreich behindert -- und genau deshalb streicht die japanische Regierung
Gelder für Tsunami-Hilfsmaßnahmen, nur damit Aktivisten nicht länger ihre
Schiffe stoppen, während sie brutal Wale schlachten.
Wenn wir die Sicherheitsmaßnahmen für den Walfang stoppen
und die Hilfsgelder an verzweifelte Bürger Japans bringen können, die noch immer
in radioaktiven Gebieten gefangen sind, können wir der diesjährigen Jagd ein
Ende setzen. Japans Premierminister Noda steht bereits unter enormem Druck nach
seinem skandalösen Versagen bei der Entschädigung der Opfer der Atomkatastrophe.
Ein weltweiter Protestruf kann in Japan und weltweit unserer Empörung Ausdruck
geben und Noda zwingen, mit kostbaren Hilfsgeldern Menschen zu retten, anstatt
Wale zu töten. Unterzeichnen Sie jetzt und leiten Sie diese E-Mail an alle
weiter:
http://www.avaaz.org/de/japan_disaster_funds_whaling_b/?cl=1459385178&v=11626
Japans angeschlagene Walfangindustrie verursacht
astronomische Kosten im Unterhalt -- das Töten eines einzigen Wales kostet bis
zu 35.000 Dollar, und die Branche erhält bereits 6 Millionen Dollar pro Jahr an
Auszahlungen von der Regierung. Doch jetzt verschwendet der Premierminister
zusätzliche 30 Millionen an private Sicherheitsdienste, die die Wal-Schlächter
auf dem Meer vor Umwelt-Aktivisten schützen sollen. Mit dieser zusätzlichen
Unterstützung plant Japan diese Saison nun mehr als 1.000 Zwergwale für den
kommerzielle Verkauf von Fleisch zu töten.
Beamte behaupten, dass Walfang-Subventionen vom Tsunami
betroffene Küstengebiete unterstützen -- obwohl Japan schon Walfleisch einlagern
musste, weil so wenig Nachfrage besteht. Gleichzeitig ignoriert die Regierung
Bürger, die in Gebieten mit hoher Strahlung festsitzen, von denen nur wenige
eine erbärmliche Entschädigung von 1.000 Dollar erhalten.
Drängen wir Premierminister Noda dazu, endlich nicht mehr
vor der Walfanglobby einzuknicken und Hilfsgelder für diejenigen einzusetzen,
die es am nötigsten haben: die Opfer der Atomkatastrophe. Unterzeichnen Sie die
dringende Petition und erzählen Sie allen davon:
http://www.avaaz.org/de/japan_disaster_funds_whaling_b/?cl=1459385178&v=11626
Im vergangenen Jahr erreichte unser Netzwerk Rekordzahlen
im Einsatz für die Aufrechterhaltung des weltweiten Walfangverbots. Und letzten
Monat drängten 130.000 japanische Avaaz-Mitglieder die Regierung,
Tsunami-Hilfsgelder für die Evakuierung durch Strahlung gefährdeter Kinder aus
unsicheren Gebieten einzusetzen. Immer wieder sehen wir, wie mächtige
Lobbygruppen wie die japanische Walfanglobby Gewinne über Menschen und den
Planeten stellt. Und immer wieder schaffen wir es, sie aufzuhalten. Lassen Sie
es uns noch einmal tun.
Voller Hoffnung und Entschlossenheit,
Stephanie, Jamie, Emma, Ricken, Morgan, Laura, Wissam,
Wen-Hua und das ganze Avaaz-Team
Weitere Informationen:
Walfänger profitieren von Fukushima-Fonds (Spiegel
Online)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,802179,00.html
Nachtragshaushalt in Japan: Tsunami-Hilfe für Walfang
eingeplant (TAZ) http://www.taz.de/!83360/
Mit Tsunami-Spenden den Walfang fördern: Japan sichert
Schiffe gegen Angriffe von Umweltschützern (NZZ)
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/japan_walfang_1.13563481.html
Brief von Greenpeace Japan und 15 weiteren NGOs an die japanische Regierung (auf Englisch) http://www.greenpeace.org/japan/Global/japan/pdf/2011_Japanese_NGO_
statement_for_departure_English.pdfAvaaz.org ist ein 10 Millionen Menschen umfassendes, weltweites Kampagnennetzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen, auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen.) Avaaz Mitglieder gibt es in jeder Nation der Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen.
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