Afro-ÖsterreicherInnen
- Wir
sind Menschen und wollen leben

-
- Afrikanische
Beratungsstelle
- Kontaktadresse
- Herbert Boeckelweg 1/59/28
- A-1220 Wien
- Tel + Fax: 01/ 25 86 098 rund um die Uhr
- Tel. 0676/5413324
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- Beratungszeiten
- Mo. bis Do 9.30 17.30
- Fr. 9.30-15.30
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- Spendenkonto
- lautend auf AIKAO
- BAWAG BLZ 14 000
- Konto Nr. 16510665060
- Ihre Spende ermöglicht weitere Hilfe
- GLEICHE RECHTE UND
GLEICHBERECHTIGTE LEBENSBEDINGUNGEN FÜR ALLE
-
- AIKA0 wurde
von einer Afrikanerin, die in Österreich lebt, auf der
Grundlage ihrer Erfahrungen hier gemeinsam mit anderen
Afrikanerinnen 1998 gegründet. Wir Migrantinnen und und
Schwarz - Afrikanerinnen haben genug von der geltenden
Gesetzeslage, die unser Leben unter folgende Vorzeichen
setzt:
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- Zwangsarbeit, unwürdige Wohnverhältnisse, unzureichende
Ausbildungsmöglichkeiten, rassistische und
kinderfeindliche Lehrerinnen, Abhängigkeit von
Sozialhilfe, Drogenhandelklischees, nahezu völlige
Abschaffung von Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnissen,
Ausbeutung und Zerstörung von Familienstrukturen, Armut.
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- Wir sind Menschen die Rechte haben. Wir fordern, daß wir
gleichberechtigt leben können. Wir wehren uns gegen die
rassistische Diskriminierung, die systematisch in der
gesamten Organisation dieser Gesellschaft verankert ist.
Die gegenwärtige Gesetzeslage verhindert die
Weiterentwicklung dieses Landes. Sie erzeugt Haß und
Mißtrauen zwischen den Menschen.
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- Ausländische Familien, Alleinerzieherlnnen und
zuallererst Kinder migrantischer Herkunft sind von der
fremdenfeindlichen Struktur der Gesetze dieser
Gesellschaft besonders betroffen
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- Die Fremdenfeindlichkeit und Diskrimininierung
bespielsweise, mit der Kinder in der Schule konfrontiert
sind, verunmöglicht eine Ausbildung der Kinder und gibt
den Eltern kaum eine Möglichkeit, die Ausbildung ihrer
Kinder zu unterstützen und mitzubestimmen.
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- Wir wollen nicht länger hinnehmen, daß wir nach dem
Motto "Stirb langsam und qualvoll "
benachteiligt werden.
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- Das unmenschliche Aufenthaltsgesetz reißt die Familien
auseinander. Insbesondere die Frauen und Kinder leiden am
meisten unter diesen feindlichen Gesetzen. Unsere Kinder
werden wegen ihrer Hautfarbe mit der Begründung von
ungerechtfertigt schlechten Noten von feindlich gesinnten
Lehrerinnen in die Hauptschule geschickt, obwohl Sie
eigentlich für das Gymnasium kompetent genug wären. Die
Eltern kommen in eine schwierige Situation und werden
gezwungen ihre Kinder in die Hauptschule zu schicken.
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- Es heißt: Bildung für alle. Aber dies ist nicht der
Fall. Warum können wir nicht eine Weiterbildung
genießen und warum können unsere Kinder nicht in einer
selbst gewählten Schule sein? Das bestehende
Fremdengesetz ist nicht die Grundlage einer Integration,
sondem die Grundlage der Desintegration von
Ausländerinnen und Ihrer Kinder.
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- Wir Schwarzafrikanerlnnen bzw. Migrantlnnen sind nicht
nur von der gesetzlichen Lage benachteiligt, sondern auch
durch das verzerrte und falsche öffentliche Bild, das
Medien und von gewissen politischen Kreisen über uns
verbreitet wird. Diese falschen Klischees haben leider in
der Bevölkerung Zustimmung gefunden. Die praktizierte
und erlernte Diskriminierung sowie der Rassismus
verhindern DIE INTEGRATION VON AFRIIKANISCHEN UND ANDEREN
MIGRANTINNEN.
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- Integration setzt die Gleichheit, die Hoffnung und die
Würde aller Menschen voraus. Wir haben genug Schikanen
und Mißhandlungen erlebt. Wir haben Ziele und
Vorstellungen von unserer Zukunft- jeder Mensch hat das.
Niemand darf die Ziele und die Zukunft anderer
zerstören. Von Ausländerinnen, Migrantlnnen wird
bespielsweise immer das perfekte Beherrschen der
deutschen Sprache verlangt. Niemand jedoch kann alles und
wird alles lernen, wenn wir nicht die Möglichkeit dazu
erhalten. Wir fordern die Möglichkeit, lernen zu
können. Und wir fordern Integration auf der Grundlage
von legalen Arbeits- und Aufenthaltsmöglichkeiten,
fairen Arbeitsbedingungen und politischen
Mitbestimmungsrecht.
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- Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß wir
menschenwürdig leben wollen, so wie es dem
internationalen Menschenrecht entspricht und streben
daher eine Veränderung an.
Kontakt-
und Diskussionsmöglichkeit